Mir Sultan Khan und das Zauberendspiel vom Semmering

Mir Sultan Khan und das Zauberendspiel vom Semmering

Wenn ich Sie jetzt fragen würde , „Wer war der erste indische Spieler dessen Partien das Prädikat Weltklasse verdienen?“ dann behaupte ich, dass die Jüngeren von ihm noch nie etwas gehört haben. Schon lange vor den heutigen Schachgrößen Viswanathan Anand oder Perimarjan Negi war er der Erste, dessen Partien...
„Torschrei und Totenstille“

„Torschrei und Totenstille“

Einziger stiller Sport: Schach / Interessante Sendung im Deutschlandfunk Kultur am Sonntag Was unterscheidet Schach von anderen Sportarten? Die Stille! Darauf legt zumindest Florian Felix Weyh den Fokus. Der Radio-Journalist hat sich für den Deutschlandfunk Kultur mit dem Lärmpegel bei Sportarten beschäftigt. Am Ostersonntag, 21. April, verspricht der Titel...
Senioren

Senioren

Von Ralf Mulde – Die Bremer Rheumadecke am Blitzbrett. Senioren : Sie scheint es gar nicht zu geben. In Bremen wurde einmal die Senioren-Meisterschaft parallel zur “Offenen” angeboten – organisatorischer Erfolg: Drei Senioren -Teilnehmer. Der gesamte Rest meldete sich für die Offene, darunter durchaus eine Menge, in deren Jugend...
Lobron in Manila

Lobron in Manila

Als Eric Lobron 1982 durch seine in- und ausländischen Turniererfolge nachhaltig auf sich aufmerksam machte, beurteilte ihn Grossmeister Dr. Helmut Pfleger wie folgt: “Mag Eric in seiner Abgrenzung auch manchmal schroff und abweisend wirken, so versucht er doch, sich selbst treu zu bleiben. Diese Unbedingtheit auch gegen Widerstände ist...
Tals Sichtweise

Tals Sichtweise

” Viele Opfer bedürfen überhaupt keiner konkreten Berechnung. Es reicht ein Blick auf die entstehende Position, um sich davon zu überzeugen, dass das Opfer richtig ist”. Diese Worte stammen aus dem Munde des achten Schachweltmeisters, Michael Tal. Gerne erzählte Tal bei Seminaren seinen Schülern, dass es gar nicht so...
Kampf dem Igel

Kampf dem Igel

In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Igel-System sehr populär. Topspieler wie Kasparow, Karpow und der Meister des filigranen Spiels, der schwedische Grossmeister Ulf Andersson, die sich alle dieses Aufbaus bedienten, waren unter anderem die federführenden Spieler. Ein Kennzeichen ist und wahr, Schwarz baut sich in aller...
Eine tiefgründige Verteidigung

Eine tiefgründige Verteidigung

1973 wurden beim Interzonenturnier von Leningrad drei Plätze für das kommende Kandidatenturnier ausgespielt. Mit dabei die besten Schachspieler aus dem Osten, darunter unter anderem Kortchnoi, Karpov, Tal, Taimanov und erfreulicher Weise aus deutscher Sicht Wolfgang Uhlmann und Dr. Robert Hübner. Im Vergleich zum Interzonenturnier 1970 wirkte Robert Hübner sehr...
Münchner lernen Humor am Galgen

Münchner lernen Humor am Galgen

MSA Zugzwang will gegen Düsseldorf den „Abstand vor Aachen vergrößern“ Von Hartmut Metz „Humor ist immer Galgenhumor, und nötigenfalls lernen Sie ihn eben am Galgen.“ Das Hesse-Zitat aus „Der Steppenwolf“ hat auch die Münchner Schachakademie (MSA) Zugzwang ereilt. Der punktlose Tabellen-15. hat noch nicht alle Hoffnung fahren lassen. „Das...
Großaktionär Gustafsson

Großaktionär Gustafsson

Zwei der großen Player auf dem Schachmarkt machen fortan gemeinsame Sache. Am gestrigen Freitag wurde bekannt, dass Magnus Carlsens App-Unternehmen „Play Magnus“ den Mitbewerber „Chess24“ übernimmt. Nach einem Bericht der norwegischen Wirtschaftszeitung Dagens Næringsliv wird der chess24-Mitinhaber Jan Gustafsson das neue Gemeinschaftsprojekt anführen. „Play Magnus“ und „Chess24“ sollen getrennte Marken bleiben. Angekündigt hatte sich dieser seit Monaten...
Barbara Hund

Barbara Hund

Sie ist eine von mehreren Töchtern einer namhaften Familie. Nach dem Abitur studierte Sie Mathematik und schloss das Studium als Diplom-Mathematikerin ab. Ursprünglich in Nord-Rhein-Westfalen beheimatet, ist ihr Lebensmittelpunkt nun in Freiburg im Breisgau. In ihrer Jugend, in den 70ern, war Sie das grösste westdeutsche weibliche Nachwuchstalent. Sie wurde...
Das klassische Läuferopfer

Das klassische Läuferopfer

Die älteste bekannte Erwähnung für das klassische Läuferopfer auf h7 (h2) stammt aus dem Jahr 1619 und ist im Buch von Greco enthalten. Eine Grundvorraussetzung ist demnach, dass der Angreifer als erste Vorraussetzung über Dame, Läufer und einen Springer verfügt. Die angreifende Partei muss die Möglichkeit zum sofortigen Angriff...
Oldie but Goldie

Oldie but Goldie

Emanuel Lasker genoss bereits zu Lebzeiten viel Respekt und Anerkennung bei seinen Widersachern mit denen er sich am Schachbrett gemessen hatte. Diese waren beindruckt “.. durch die Tiefe seiner schöpferischen Ansichten, das breite Spektrum seiner Interessen an allen Vorgängen in der Schachwelt und nicht zuletzt durch die Länge seiner...
Eine bemerkenswerte Ehre für einen Amateur

Eine bemerkenswerte Ehre für einen Amateur

Als 1966 der serbische Großmeister Alexander Matanovic erstmals den Schachinformator herausgab, konnte noch keiner ahnen, wie sehr er die Schachwelt damit revolutionieren sollte. In jeder Ausgabe, die anfangs zweimal pro Jahr erschien, wurden rund 700 Meisterpartien kommentiert, die nach einem Eröffnungsschlüssel sortiert waren, welcher von Braslav Rabar ursprünglich entwickelt...
“Ein dummer Zug”

“Ein dummer Zug”

Carl Carls (1880 – 1958) erlernte das Schachspiel im Alter von 13 Jahren. Er war ein guter Positionsspieler und verfügte über ein exzellentes Endspielverständnis. Zeitgenossen beschrieben seinen Stil wie folgt: Der Gegner wird langsam zermürbt, der Angriff kaltschnäuzig abgewiesen und dann mit vollen Segeln in ein Endspiel eingelenkt, in...
Das bedeutendste Match aller Zeiten

Das bedeutendste Match aller Zeiten

Würde Bobby Fischer Magnus Carlsen schlagen? Die Debatte über den besten Spieler aller Zeiten flammt im Schachforum oder beim Vereinsabend immer wieder auf ebenso wie die Debatte über die beste Partie aller Zeiten. Kasparows Sieg 1999 in Wijk über Topalow oder eher Paul Morphys Opernhaus-Partie? Solchen Debatten werden leicht...
Richard Teichmann

Richard Teichmann

Richard Teichmann (1868 – 1925), ein studierter Philologe, machte erstmals auf sich aufmerksam, als er ein Turnier der Berliner Schachgesellschaft im Jahr 1890/1891 gewann. 1892 siedelte er nach London über, unter anderem, um dort sein Schachspiel zu verbessern. Beim Turnier des „Simpson Divan“ im gleichen Jahr belegt er den...
London 1899

London 1899

Das Meisterturnier 1899 in London brachte die Creme de la Creme des damaligen Schachs an die Tische. Unter den 15 Teilnehmern fanden sich klangvolle Namen wie Pillsbury, Janowski, die Altmeister Tschigorin und Steinitz, sowie die jungen Wilden Maroczy und Schlechter. Von den Top-Spielern fehlte nur Siegbert Tarrasch, der es...
Bye bye, Big Vlad

Bye bye, Big Vlad

„Meine letzte Chance, nach dem Titel zu greifen“, sagte Vladimir Kramnik vor dem Kandidatenturnier 2018, für das er einen Freiplatz bekommen hatte. Heute erscheint diese Aussage in einem anderen Licht. Wahrscheinlich reifte schon seinerzeit der Entschluss in ihm, das professionelle Schach an den Nagel zu hängen. Als Kramnik jetzt in Wijk an...
Königin Judit

Königin Judit

Sie gilt als die stärkste Schachspielerin aller Zeiten und ist die jüngste von drei Schwestern, die es mit Hilfe des Schachspiels zu weltweiter Anerkennung gebracht haben. Beeinflusst durch den Vater, welcher ein glühender Anhänger der Behaviorismus-Lehre des amerikanischen Psychologen John B. Watson war, erlernte Sie genau wie ihre älteren...
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