November 28, 2020

Fragebogen Zeitschrift Schach: Conrad Schormann

Die Februar-Ausgabe der Zeitschrift Schach bietet viel “großes” – Weltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach sowie der Frauen – und viel “kleines” – die Weihnachts- und Neujahrsturniere – Schach. Den Fragebogen beantwortet Conrad Schormann, der den beliebten Blog “Perlen vom Bodensee” betreibt.


Conrad Schormann

… gehört mit seinem Blog Perlen vom Bodensee zu den Newcomern der deutschen Schachszene. Mit Elo 2111 dem gehobenen Amateurlager zugehörig, schaut er unverbraucht und ambitioniert
hinter die Kulissen des Schachgeschehens und trifft damit den Geschmack des Publikums. Jüngst war er am Ball, als es zwischen Deutschen Schachbund und der Deutschen Schachjugend brodelte, aktuell spürt er (u. a.) dem Werdegang Alireza Firouzjas nach. Seine weitere Vorstellung übernimmt er selbst:

»Ich bin 48 Jahre alt (* 1971 in Bielefeld) und wohne in Überlingen am Bodensee. Gut zehn Jahre habe ich in Westfalen als Tageszeitungs-Redakteur gearbeitet und bin dann der Liebe wegen in den Süden gezogen. Heute bin ich in Sachen Marketing/Kommunikation/Öffentlichkeits- und Pressearbeit unterwegs.

In Überlingen wurde ich bei der Suche nach einem Verein im SC Überlingen fündig, ein klassischer Dorfverein eher. 2017 erlebte ich meine neuen Vereinskollegen erstmals am Brett – und war erschüttert. Also habe ich ihnen ein Schachblog mit instruktiven Momenten aus ihren Partien eingerichtet. Ursprünglich sollten die Perlen vom Bodensee nur solchermaßen die hiesige Not lindern – daher der Name. Aber das neue Blog sprach sich schnell im deutschsprachigen Raum herum; das schmeichelte mir natürlich, und ich wollte herausfinden, wie groß so eine Schachseite werden
kann. 2018 ergab es sich, dass ich für einige Monate eine Wochenendbeziehung führen musste. Abends saß ich allein zu Hause, hatte Zeit, und die habe ich in die Perlen investiert. Nach und nach ist der Schachlehrer eingeschlafen und der Schachfan und Geschichtenerzähler erwacht.

Heute, zwei Jahre nach Gründung des Blogs, zeigt die angesehenste deutsche Schachzeitschrift meinen Kopf, in dem noch nie etwas schachlich Relevantes passiert ist. Erstaunlich!«

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