Frank Hoppe – Heute wird einer der bekanntesten Schachgroßmeister Deutschlands 80 Jahre alt. Hans-Joachim Hecht bestritt von 1960 bis 1986 257 Länderspiele für die Bundesrepublik Deutschland und nahm dabei an zehn Schacholympiaden teil. Bei seinen ersten Einsätzen in der Nationalmannschaft war er sogar noch DDR-Bürger, durfte aber spielen, weil er dem Westberliner Schachklub Tempelhof angehörte. Es war von 1953 bis 1969 auch sein erster Schachverein, wo er Ehrenspielführer war und dem er bis heute in Treue verbunden ist. Seit September 2018 und noch bis zum 8. März 2019 hält er hier insgesamt fünf Schachvorträge.

Von 1970 bis 1982 war Hecht danach Mitglied bei der Schachgesellschaft Solingen 1868 und von 1983 bis 1992 bei der Schachabteilung des FC Bayern München. Seit 1993 ist er Mitglied der Schachabteilung von TuS Fürstenfeldbruck (Bayern) und seit 1999 auch im österreichischen SV Schwarzach im Pongau.

Eine kurze Episode gab es im Lübecker Schachverein, dem Verein unseres Präsidenten Ullrich Krause, am 19./20. September 1969. In Kopenhagen spielte Hecht für den Verein ein Schnellschachturnier mit, wovon er auch in seinem Buch “Rochaden – Schacherinnerungen” in Kapitel 4 auf Seite 73 (mit Foto) berichtet. Ein weiteres sehr beliebtes Werk von ihm ist das im Beyer-Verlag erschienene Taschenbuch “Schach- und Turniertaktik“. Das Buch war ein Extrakt der gleichnamigen, 12 Jahre andauernden Serie in der Zeitschrift “Schach-Report“. Vom Taschenbuch war ursprünglich eine Fortsetzung geplant. Es kam aber nie dazu.

INTERVIEW

Herr Hecht, Sie wurden am 29. Januar 1939 in Luckenwalde, südlich von Berlin geboren. Wenige Monate später begann Deutschland am 1. September mit dem Angriff auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Kurz nach Ihrem 6. Geburtstag zeichnete sich die deutsche Niederlage mehr als ab. Die Rote Armee hatte die Oder überschritten und war auf dem Weg Richtung Berlin. Haben Sie noch Erinnerungen an diese Zeit und wie präsent war der Krieg in Luckenwalde?

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