Der Präsident des DSB beanstandet Beiträge des Schach-Tickers

17 Antworten

  1. Sven Schacht sagt:

    Die selbstherrlichen alten weißen Männer vom Schachbund dürfen gerne etwas Demut zeigen. Wie Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet wird (Jordan), wie mit Frau Pähtz umgegangen wird, wie Herr Jittenmeier behandelt wird, wie antiquiert der Internetauftritt ist… Unerträglich! Ich verfolge interessiert die Schachszene in Deutschland und bin entsetzt über den Schachbund. So wird jeder Interessent schnell vergrault. Wann werden die Probleme endlich angegangen, statt zu pöbeln, Herr Krause?

  2. Torsten Tamm sagt:

    Ich habe die Ergüsse des Herrn Geibel auch als dümmliche Provokation empfunden. Aber so etwas muss man als Verband aushalten. Und jetzt auf denjenigen einzuschlagen, der sie veröffentlicht, ist absolut kleinlich.

  3. Also ich wundere mich schon über die Reaktion von Ullrich Krause. Da muss er einen schlechten Tag gehabt haben? Übrigens ist Herr Geibel nicht irgendwer, und auf seine wohl formulierten Fragen hätte er durchaus eine Antwort verdient gehabt. Gerne auch vom Angesprochenen. Ansonsten möchte ich mich bei Franz Jittenmeier für seine tolle Arbeit bedanken. Ich persönlich hätte ihm auch den Deutschen Schachpreis verliehen!

  4. M. Menacher sagt:

    Ich bin regelmäßiger Leser des Schach-Tickers und ich muss sagen, dass sich vor allem ein Autor besonders hervortut dem Schach zu schaden, nämlich Thomas Richter. Auch wenn die Autoren Ehrenamtler sind, so sollten die Beiträge schon ein gewisses Niveau haben. Erst kürzlich hat er hier https://www.chess-international.com/?p=11242 wieder mal bewiesen, dass er Elisabeth Pähtz nicht schätzt. Frau Pähtz, seit etlichen Jahren die Nummer Eins im deutschen Frauenschach, hat sich auch mal in einem Chessbase-Interview bitter über Herrn Richter beschwert, nachdem er abwertend über sie geschrieben hatte. Ich finde in diesem Fall schadet sich der Schach-Ticker in der Tat selbst und dem Schachsport.

  5. tal sagt:

    Hat der Präsident des DSB jemals etwas von Pressefreiheit gehört? Leben wir in einer Bananenrepublik?
    Es kann doch nicht sein, dass beim DSB nur Ja-Sager akzeptiert werden.
    Ich kenne Herrn Jittenmeier nun schon mehrere Jahrzehnte. Mit Bestimmtheit weiß ich, dass er aus reinem
    Idealismus den Schach-Ticker betreibt. Die vielen tausend Klicks sind für ihn Bestätigung für seine Arbeit;
    monetär aber in keinster Weise relevant.
    Es ist vielmehr die Liebe zum Schach und der faire Umgang miteinander, der Herrn Jittenmeier antreibt.
    Ich hoffe sehr, dass er uns noch lange erhalten bleibt und mit seinen brandaktuellen Artikeln weiterhin
    (ohne Kontrollfreaks) erfreut!!

  6. Ralf Mulde sagt:

    Wie kann man als kleiner Vereinsspieler das Verhalten des DSB-Präsidenten Krause, ja, des gesamten DSB nennen? Selbstherrlich? Arrogant? Verzweifelt? Wird man so mehr Menschen für Schach begeistern oder für die Mitarbeit in DSB-Gremien, was doch einmal die erklärte Absicht war? Man muss sich Sorgen um unseren Verband machen.

    Kein einziger Medienmacher schlägt willfährig die Hacken zusammen, wenn man ihr/ihm “von außen” Vorschriften zu machen versucht. Dergleichen mag in China Erfolg versprechen, aber nicht gegenüber ehrenamtlich (!!) Tätigen der deutschen Schachpresse. Vielmehr erzeugt Konfrontation immer Widerstand; es ist sicher so, dass der unklug handelnde DSB-Präsident eben das nicht benötigt.

    Während sehr kurzer Zeit gingen mit den Schachfreunden Chadt, Rädler, Deventer, Neumann, Blank, Weyer, Metzing eine Menge “Mann über Bord” bzw. wurden demokratiscsh abgewählt; Bundestrainer Rogozenko wurde beispiellos, nämlich in einem offenen Brief, eine “Abmahnung” gesandt; insgesamt ist diee Reihung kein gutes Zeichen für die Führungskünste der Beteiligten. Zwar waren einige der genannten Absprünge von niemandem verschuldet, weil sie z.B. auf gesundheitliche Probleme zurückzuführen waren, wie man hörte, aber insgesamt bleibt das Gefühl, dass man sich um den DSB mit seiner Art der “konfrontativen Führung” Sorgen machen muss.

    Angemessen wäre es also, konstruktiv mit der (an anderer Stelle, siehe unten, bereits als berechtigt zugegebenen) Kritik an der “unsichtbaren Öff.-Arbeit” des DSB umzugehen, um so für uns alle etwas Neues, Positives daraus zu schmieden. “Die Hauptaufgabe eines Präsidenten besteht nicht darin, die eigene Meinung durchzusetzen. Die Hauptaufgabe des Präsidenten ist es, einen gemeinsamen Weg zu finden und dann dafür zu sorgen, dass alle diesen gemeinsamen Weg mitgehen.” Zitat U.Krause, SM64. “Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit besteht seit Jahren Verbesserungsbedarf. Wir brauchen unbedingt einen grundlegend neuen Webauftritt, der von einer professionellen Agentur gestaltet werden wird. Darüber hinaus müssen die Kontakte zu den nicht-schachlichen Medien intensiviert werden.” Zitat Wahlprogramm Team U.Krause zum DSB-Kongress 2019.

    In einer Aktion, die man als Kurzschluss-Handlung vermuten darf, wurde vom DSB-Präsidenten & Co. (man darf ja hoffen, dass er noch nicht völlig alleine handeln muss) der Kontakt zum momentanen “Leitmedium” des deutschen Schachs abgebrochen. Was kann der DSB damit gewinnen? Wurde der nächste Zug überhaupt berechnet?

    (Ralf Mulde)

  7. Rolf Bachmann sagt:

    Sämtliche Bekundungen der Beteiligten halten sich im Rahmen der freien Meinungsäußerung und sind auch von ihrer Motivation her nachvollziehbar. Herr Cieslik sollte, sofern noch nicht geschehen, über seine Tätigkeiten und Absichten einen Bericht veröffentlichen, Herr Jittenmeier sollte auf ihn hinweisen, und alles ist wieder in Ordnung.

  8. EinFanvomSchachticker sagt:

    Lieber Herr Weiner, was wollten denn Sie damals bezüglich der negativen Schlagzeilen gegen Dr. Uwe Pfenning vor dem Wahlkampf bezwecken? Sowas hätte man auch privat klären können. Darüberhinaus sollten Sie sich auch einmal fragen, wie sich der “Mensch” Dirk Jordan fühlt… So emphatisch oder männlich Ihre Empfehlungen klingen mögen, sollten Sie lieber ganz still sein.

  9. Bernard Verfürden sagt:

    Alles richtig gemacht, Franz. So eine Reaktion muss an die Öffentlichkeit. Der Beitrag von Herrn Geibel gleicht einem polemischen Kommentar, den man auf Seiten des DSB natürlich aushalten muss. Das darauf der DSB mit einer Sanktion droht, ist eigentlich unfassbar und zeigt die Unreife des Präsidenten.

    Schade, ich dachte der DSB wäre in den Jahren an seinen alten Fehlern gereift!

  10. Martin P. sagt:

    Klärt sowas bitte privat. Streit bringt keinem was und solche Veröffentlichung noch weniger. Ihr Engagement ist aller Ehre wert, das von Herrn Krause aber auch.
    Außerdem kann ich auch verstehen, dass es einem auch mal auf die Nerven geht als Präsident ständig kritisiert zu werden.
    Also setzt euch an einen Tisch, redet miteinander und hört auf euch medial unter Beschuss zu nehmen.

    • Franz Jittenmeier sagt:

      Sie vergessen meine Antwort auf die Mail von Herrn Krause. Hier noch einmal der Text:

      Ich bin daran interessiert wieder zur Sachlichkeit zurück zu kommen und würde mich daher freuen wenn Sie den gleichen Wunsch haben. Deshalb schlage ich ein persönliches Gespräch am Telefon vor. Die Telefonnummer haben Sie ja.

      Inzwischen ist über ein Monat vergangen.

    • Nein, immer alles unter der Decke halten wollen ist nicht der richtige Weg.