Mai 16, 2022

Ein Leben für den Breitensport

Ende 2021 wurde auf der Spielemesse in Stuttgart Walter Pungartnik für sein schachliches Lebenswerk geehrt. Der Vizepräsident des Schachverbandes Württemberg, Yves Mutschelknaus, überreichte im Namen des Deutschen Schachbundes Walter die „Ehrung des Lebenswerks“. Diese wurde auf Antrag des Schachverbandes Württemberg auf dem Bundeskongress des DSB im Oktober 2021 in Magdeburg einstimmig beschlossen. Der lesenswerte Ehrungsantrag steht am Ende zum Download bereit.   

Walter ist erst der Dritte, dem diese Auszeichnung zuteilwurde. Im Jahre 2017 wurden Horst Leckner, Mitbegründer der „Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaften“ und Herbert Scheidt, der die SG Solingen zwölfmal zum deutschen Meistertitel und zweimal zum Europapokalsieg führte, vom Deutschen Schachbund für ihr Lebenswerk geehrt.

Walter wurde im Jahre 1940 in Leoben in der Steiermark geboren und erlernte mit 11 Jahren in der Schule das Schachspiel. Der Arbeit wegen kam Walter dann im Jahre 1961 nach Deutschland. Im Jahre 1978 wurde er bei der Schachvereinigung Vaihingen/Enz zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er 20 Jahre aus.

Der Schachverband Württemberg wählte Walter dann 1987 zum Breitenschachreferenten und er vertrat den Verband ab 1988 in der Breitensportkommission des Deutschen Schachbundes. Walter fühlte sich noch nicht ausgelastet und übernahm im Jahre 1991 das Amt des Vizepräsidenten beim Schachverband Württemberg.

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