„Das schönste Land in Deutschlands Gau’n,
das ist das Badner Land.
Es ist so herrlich anzuschaun
und ruht in Gottes Hand.”

Um ehrlich zu sein, habe ich das immer für ein Gerücht gehalten. Karlsruhe zumal, eine langweilige Provinzstadt, wo man Züge wechselt oder auf der A5 im Stau steht. Aber während des Bundesliga-Meisterturniers habe ich meine Meinung geändert: es handelt es sich um eine der lebenswertesten Städte Deutschlands. Ein barockes Schloss im Stadtzentrum, hinter dem sich endlose Wälder erstrecken, die einem Eichendorff-Gedichtband entnommen sein könnten und sich mit dem Fahrrad leicht erkunden lassen. Authentische Cafés, Kneipen und Brauhäuser mit gutem Essen und Wifi-Passwort „nurderkscnurderksc”. Vor allem aber der Feinkostladen „Il Vesuvio” inklusive sizilianischer Mama und der sogar von den Berlinern sehr geschätzte Falafel-Imbiss „Palmera”. Sowie eine große Anzahl herrlicher Schwimmbäder, vom beinahe ganzjährig geöffneten Freibad mit 50m-Bahn bis zur Vierordt-Therme neben dem Spielsaal. Ja, es lebt sich nicht schlecht im Badner Land.

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Il Vesuvio oder Giuoco Piano — Hauptsache Italien

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