Fragebogen Zeitschrift Schach: Luis Engel

Luis Engel (by Georgios Souleidis)

Im Mittelpunkt der am letzten Wochenende neu erschienenen Ausgabe der Zeitschrift Schach steht das Superturnier von Zagreb. Außerdem bieten wir diesmal viel Lesestoff: ein Interview mit der neuen WM-Herausforderin Alexandra Gorjatschkina, neue historische Erkenntnisse zu Philidor, eine umfangreiche Buchbesprechung – und unseren Fragebogen. Diesen beantwortet mit Luis Engel eines der interessantesten und vielversprechendsten deutschen Talente.

Luis Engel

Sechzehn Jahre jung, zwei GM-Normen, Stütze der Bundesliga-Mannschaft des Hamburger SK: Luis ist eines der größten Talente des deutschen Schachs! Dass er kürzlich in Willingen deutscher U18-Meister wurde, entsprach seiner klaren Favoritenrolle. Was fehlt, ist (noch?) die wünschenswerte Konstanz: bei der Meisterschaft der »Großen«, im Rahmen des Schachgipfels in Magdeburg, enttäuschte Luis. Da nahm er sich nichts mit Vincent Keymer, der parallel im Masters startete. Viele stellen die beiden auf eine Stufe, wobei Vincent zwei Jahre jünger ist und die größere Unterstützung genießt. Elomäßig liegen sie aktuell mit 2509 (Engel) bzw. 2513
(Keymer) nahezu gleichauf. Gemeinsam werden sie – so die Vision vom »Chess-Classicer« Hans-Walter Schmitt beim (GRENKE?) Youth Classic 2020 an den Start gehen, einem Topturnier mit zehn Jünglingen, die nach den Schachsternen greifen. Sollte dort am spielfreien Tag auch Fußball zelebriert werden, wird Luis ein gefragter Mannschaftskollege sein: dreimal die Woche trainiert er mit seinem (auch Schach spielenden) Zwillingsbruder
Robert beim SV Uhlenhorst-Adler!

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