Oktober 3, 2022

Magnus meets Magnus – Magnus Ermitsch in Dubai

Seit einigen Monaten hat der Weltschachverband FIDE eine kommerzielle Partnerschaft mit der von Barcelona und London operierenden Schachlernplattform Chessable. Im Rahmen dieser Kooperation gibt es ein dreijähriges Bildungsprogramm für 8- bis 16-jährige Schachtalente. Jede Föderation durfte für dieses Programm einen Jungen und ein Mädchen melden. Aus Deutschland sind Magnus Ermitsch (Berlin) und Antonia Ziegenfuß (Heiligenstadt) mit dabei. Seit Juli trainieren sie jede Woche zwei Stunden lang online gemeinsam mit insgesamt 250 Kindern.

Für die Weltmeisterschaft in Dubai bekamen nun aufgrund ihrer Trainingsleistungen 12 Talente aus diesem Programm die Möglichkeit in die Wüstenoase zu fliegen und hautnah Magnus Carlsen, Jan Nepomniachtchi und viele andere Stars zu erleben. Magnus Ermitsch gehörte zu diesen Auserwählten. Nachfolgend sein Reisebericht.

Bericht von Magnus

Im Juli erhielt ich die großartige Möglichkeit zur Teilnahme an der FIDE Chessable Academy, einem Online-Training, bei dem man einmal in der Woche ein zweistündiges Training in seiner Gruppe mit den Trainern der Akademie, wie z.B. Melikset Khachiyan oder Ivan Sokolov absolviert. Ich habe mich sehr über dieses Angebot gefreut und es sehr gerne angenommen. Zwölf der 250 teilnehmenden Schüler der Akademie, welche am besten in ihren jeweiligen Gruppen mitarbeiteten, bekamen die Chance im November nach Dubai zur Weltmeisterschaft zu fliegen und unter anderem Training mit GM Viswanathan Anand, GM Michail Kobalija und GM Jan-Krzysztof Duda zu haben.

Als ich dann die Nachricht bekam, dass ich einer der zwölf Schüler bin, denen ermöglicht wird nach Dubai zu fliegen, konnte ich es kaum fassen. Aber doch es war so. Also flog ich dann mit meinen Eltern, leider coronabedingt mit kleinen Schwierigkeiten von Prag aus nach Dubai. Es war dort alles so riesig, neu und modern. Angekommen in dem sehr schönen Hotel, welches großzügige Zimmer und ein sehr großes Abendbüffet hatte, ging es dann gleich ins Bett, denn wir kamen doch sehr spät an, auch weil der Weg vom Flughafen zum Hotel sehr lange gedauert hat.

Weiterlesen beim Deutschen Schachbund

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