Senioren

4 Antworten

  1. Gehrmann, R. sagt:

    Nach dem Lesen des, zugegebenermaßen launig geschriebenen Artikels, kommt der uninformierte Leser zu dem Schluss, dass Seniorenturniere nicht nur unnötig sind, sondern auch kaum genutzt werden.

    Hier sieht die Wirklichkeit aber doch ganz anders aus. Es gibt schließlich hunderte von hervorragenden Seniorenturnieren, die immer sehr gut besucht werden und eher über zu großen Zulauf klagen müssen. Das Beispiel Binz, das in diesem Jahr nach 2 Stunden (!) ausgebucht war ist zwar nicht repräsentativ aber richtungsweisend.

    Das Beispiel der Bremer Meisterschaft scheint schon länger her zu sein. Bei den Meisterschaften von Schleswig-Holstein z.B. geht die Zahl der Spieler in den Seniorenturnieren stramm auf die 50 % zu.

  2. Ein Mittdreißiger sagt:

    Die mir bekannten gut betuchten Turnier-aktiven Senioren wollen einen schönen Ort, ein gutes Hotel, etc.. für sich und ihre Frauen. Oftmals sind das Kurorte oder andere Urlaubsziele, siehe das oben genannte Binz-Beispiel.

    Das findet alles auf mindestens dem gleichwertigen Niveau wie die DSAM statt und ist kein Vergleich zu irgend einer Bezirks-, Verband- oder Landesmeisterschaft, die mit wenigen Teilnehmern unter der Woche in irgend einem Vereinsspiellokal oder am Wochenende in einer Schulaula ausgetragen wird.

  3. Ralf Mulde sagt:

    Lieber Schachfreund Gehrmann,
    “…kommt der uninformierte Leser zu dem Schluss, dass Seniorenturniere nicht nur unnötig sind, sondern auch kaum genutzt werden…
    wenn das der Eindruck ist, den der Artikel vermittelt, habe ich versagt. Bezweckt war und ist, den ganz unglaublichen Aufschwung des Senioren-Schachs darzustellen. Wenn Sie nun den entgegengesetzten Eindruck haben oder hatten, liegt das immer am Schreiber / Redner, also in diesem Fall an mir.
    Wir stehen jetzt im Vorfeld einer ganzen Serie von Senioren-Turnieren, die selbstredend sehr gut besucht sein werden und ich will mich bemühen, es besser zu machen. Worauf genau gründete sich Ihr Eindruck?
    Mit herzlichem Gruß und Dank aus Bremen,
    Ihr Ralf Mulde

  4. Rainer Gehrmann sagt:

    Lieber Schachfreund Mulde,

    Sie weisen mehrfach darauf hin, dass Schach ja ein Sport ist, der alle Altersklassen gleichberechtigt zusammenführt (und daher keine Trennung braucht?) und nehmen als Beispiel die beliebte Amateurmeisterschaft. Gleichzeitig bringen Sie das Bremer Beispiel, wo fast kein Senior in dem Seniorenturnier spielen wollte, sagen aber nichts über die äußerst beliebten Seniorenmeisterschaften und -turniere.
    Dies hat bei mir den Eindruck erweckt, als würden Sie die Notwendigkeit und Beliebtheit des Seniorenschachs bezweifeln.
    Wenn ich das fehlinterpretiert habe, tut es mir leid.

    Viele Grüße aus Eutin
    Rainer Gehrmann

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