August 1, 2021

Langsam, aber sicher erwacht das Leben in den Schachklubs wieder – zum Beispiel bei der SG Winterthur

Markus Angst – Seit Mitte März sind sämtliche Schachklubs in der Schweiz geschlossen. Doch nach den jüngsten Lockerungsbeschlüssen des Bundesrats erwacht das Leben in den Vereinen langsam wieder. So auch in der Schachgesellschaft Winterthur, wo das Klublokal Alte Kaserne am kommenden Dienstag – wenn auch unter besonderen Schutzvorkehrungen – wieder öffnet.

Roman Freuler (Präsident SG Winterthur): «Das wichtigste Leitmotiv bei unserem Zusammenkommen ist der gegenseitige Respekt und die gegenseitige Rücksichtnahme.»

Physisches Face-to-Face Schachspielen ist gemäss den aktuell geltenden Vorschriften wieder erlaubt. «Dennoch starten wir behutsam mit einem freien Spielbetrieb», sagt Roman Freuler, Präsident der SG Winterthur. «In den drei Wochen vor den Sommerferien folgen dann noch ein Training und zwei Turniere. Auch unser Jugendschach wird ab 16. Juni wieder stattfinden.»

Die Öffnung des Winterthurer Klubabends erfolgt unter einem Schutzkonzept, das allen Vereinsmitgliedern als PDF per Mail zugeschickt wurde. Es basiert auf den folgenden wesentlichen Punkten:

  • Keine Teilnahme am Klubabend bei Krankheitssymptomen
  • Regelmässiges Händewaschen
  • Kein Shakehands
  • Einhalten eines Abstandes von zwei Metern, wo dies möglich ist (beim Spielen selber ist dies nicht möglich, was akzeptiert wird)
  • Führung einer Präsenzliste für ein allfälliges Contact Tracing
  • Stellung eines Corona-Beauftragten

Roman Freuler ist sich bewusst, «dass die Bedürfnisse unserer Mitglieder in der gegenwärtigen Situation wohl weit auseinander gehen. Es dürfte solche geben, die kaum darauf warten können, wieder am Brett zu spielen. Andere sind vorsichtiger und ziehen es vor, im Moment noch gar nicht teilzunehmen, oder sie ergreifen für sich zusätzliche Schutzmassnahmen.»

Laut Roman Freuler ist in dieser Situation «das wichtigste Leitmotiv bei unserem Zusammenkommen der gegenseitige Respekt und die gegenseitige Rücksichtnahme. Dies gilt selbstverständlich auch gegenüber unserem Gastgeber, der Alten Kaserne, der auch Vorschriften erfüllen muss, die sich erst einspielen müssen.»

Am kommenden Wochenende in Wil/SG: erstes Open am Brett seit Ausbruch der Corona-Pandemie

Im Rahmen der Swisschesstour findet am kommenden Wochenende im sankt-gallischen Wil mit dem fünfrundigen Acrevis-Amateur-Open das erste an Brettern gespielte Turnier seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor drei Monaten statt. Auch für diesen dreitägigen Anlass gelten besondere Schutzbestimmungen. «Wir verfügen über eine ausgezeichnete Infrastruktur mit einem grossen und gut belüften Spielsaal», sagt Swisschesstour-Direktor Claudio Boschetti.

Die Details zum Acrevis-Amateur-Open in Wil (mitsamt Schutzbestimmungen) finden Sie hier: http://www.swisschesstour.com/1/wil_amateur_open_4512659.html

Hier finden Sie das Corona-Dossier des Schweizerischen Schachbundes (SSB): http://www.swisschess.ch/dossier-covid-19.html

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