Juni 25, 2022

Frauenbundesliga: Die Favoritinnen setzen sich durch

Baden-Baden und Schwäbisch Hall spielen am Samstag gegeneinander um den Titel

Der dritte Tag der zentralen Frauenbundesliga-Endrunde war geprägt von eindeutigen Favoritensiegen. Die ersten fünf der Tabelle konnten alle Siege einfahren und den

Wohin wird der Pokal dieses Jahr wandern?

Abstand zwischen 1. und 2. Hälfte des Tableaus eindrucksvoll demonstrieren. Die einzige ausgeglichene Paarung entstand zwischen Bad Königshofen und dem Hamburger SK, der bereits am Vortag gegen Schwäbisch Hall demonstriert hatte, dass auch die stärksten Teams stets aufpassen müssen, wenn es gegen die Nordlichter geht.

Nahtlos an ihre Leistung aus dem Match gegen Schwäbisch Hall konnte die Inderin Rout Padmini anknüpfen. Nach ihrem Sieg gegen die Europameisterin 2019 Alina Kashlinskaya fiel ihr gegen Bad Königshofen Nationalspielerin Jana Schneider zum Opfer. Die Nationalspielerin kalkulierte ein Turmmanöver im 18. Zug fehl, den daraus entstehenden Vorteil gab die Inderin die gesamte Partie bis zur Aufgabe im 63. Zug durch Jana nicht mehr ab.

Insgesamt sollte das aber nicht reichen. Durch zwei Siege von Lela Javakhishvili und Meri Arabidze ging Bad Königshofen 3:2 in Front. Bei diesem Stand gelang es Monika Socko gegen Dinara Saduakassova eine heldenhafte Verteidigungsleistung zu liefern und Remis zu halten. Allerdings war das trotzdem nicht genug, Bad Königshofen sollte 3,5 – 2,5 gewinnen.

Verstärkung durch eine „siebte Frau“ hatte Bad Königshofen durch Dina Belenkaya. Die bekannte Streamerin war zwar nicht am Brett im Einsatz, kommentierte die Paarungen allerdings auf ihrem Twitchkanal inklusive Livebildern aus dem Turniersaal.

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