Mai 17, 2022

„Keine Schande. Einstellung und Kampfeslust stimmen“

Die Düsseldorfer Mannschaft, die am Sonntag der OSG Baden-Baden einen siebenstündigen Kampf aufzwang. Sitzend: Eva Rudolph. Stehend, von links: Marcel Harff (Autor dieses Beitrags), Ravi Haria, Lars Stark, Guntram Hainke, Felix Levin, Michael Coenen. | via Düsseldorfer SK

Zwei Höhepunkte der Saison – einerseits. Andererseits zwei sportlich fast unlöbsbare Aufgaben: Aufsteiger Düsseldorfer SK bekam es am vergangenen Wochenende in Aachen erst mit dem Deutschen Vizemeister SF Deizisau zu tun, dann mit dem Deutschen Meister OSG Baden-Baden. Mannschaftsführer Marcel Harff berichtet:

Das Motto des Wochenendes hieß: „Wir haben nichts zu verlieren.“

Unsere Mannschaft hatten wir anders als in Kiel deshalb etwas zurückhaltender aufgestellt. Dennoch hatten wir drei Großmeister im Einsatz. Unser Spitzenbrett war diesmal der Engländer Ravi Haria. Dazu kam der schon in Kiel im Einsatz befindliche ukrainisch-stämmige Felix Levin. Einen Weltmeister hatten wir auch aufzubieten. Der mehrfachen Senioren-Weltmeister Anatoly Vaisser war der älteste Spieler in den Mannschaftskämpfen an diesem Wochenende. Dazu kamen IM Lars Stark, FM Michael Coenen, FM Marcel Harff und FM Dr. Guntram Hainke. Darüber hinaus wollten wir unseren Jugendlichen ein Highlight bieten, so bekamen Paul Wiedenbruch und Eva Rudolph ihren ersten Einsätze in der Schachbundesliga. Paul spielte am Samstag gegen die Schachfreunde Deizisau, Eva Rudolph durfte gegen die OSG Baden-Baden an Einsätzen in der höchsten deutschen Spielklasse nachziehen.

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