August 5, 2021

Mein Club: Unbezahlbar!

Nick. | Fotos via SC Höchstadt

An Schachspieler:innen mangelt es nicht, es gibt sie zu Hunderttausenden, Tendenz steigend. Die Frage ist: Wie bekommen wir diese Masse potenzieller Neuzugänge in unsere Vereine? Was ist zu tun, damit dem Hobbyschachspieler die Mitgliedschaft im Schachverein attraktiv erscheint?

Die überfällige bundesweite Kampagne zur „Mitgliedergewinnung“, wie es in der Schachverwaltungssprache heißt, würde aus einem Bündel koordinierter, auf ein Ziel ausgerichteter Projekte bestehen. Ein Beispiel, wie ein zentraler Baustein einer solchen Kampagne aussehen könnte, demonstriert jetzt der SC Höchstadt: Geben wir den Neuzugängen ein Gesicht – und das Wort.

Nick zum Beispiel. Der spielte schon seit Jahren Schach, mal mehr, mal weniger ambitioniert, aber stets für sich, ohne Teil einer Schachgemeinschaft zu sein. Jetzt ist Nick dem SC Höchstadt beigetreten, und er merkt den Unterschied. Mit der Hilfe eines Trainers wird Nick schnell besser, als er jemals war, er erlebt die Freude am gemeinschaftlichen Wettkampf, den er nicht kannte, und er genießt die Gemeinschaft Gleichgesinnter, die ihm seit Jahren gefehlt hat (ohne dass er es wusste). „Ich wäre viel früher einem Verein beigetreten, hätte ich die Vorteile gekannt“, sagt Nick.

Den Originalbeitrag von der Website des SC Höchstadt haben wir redaktionell leicht bearbeitet. Nick hat das Wort:

Ich heiße Nick, bin 35 Jahre alt und erst seit wenigen Monaten Mitglied beim SC Höchstadt. Nun wurde ich gefragt, wie sich für einen “Neuen” das Vereinsleben anfühlt. Wie ist das Training, wie erlebt man die gemeinsamen Online-Matches auf Lichess und chess.com? Für diejenigen, die über einen Vereinsbeitritt (oder ein “Reinschnuppern”) nachdenken, sei vorangestellt: Es fühlt sich ausgesprochen gut an. Ich wäre wohl viel früher einem Verein beigetreten, wenn ich die Vorteile gekannt hätte.

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