Juni 25, 2024

Georg Meier: „Die Spieler vor Funktionärswillkür schützen“

GM Georg Meier / Foto: Frank Hoppe

Die FIDE wird sich in den Fall Naiditsch aller Voraussicht nach nicht einschalten. Die Frage, ob der deutsche Verband einem Deutschen den Wechsel nach Deutschland verwehren kann, sei eine nationale und müsse auf nationaler Ebene geklärt werden, teilt der Weltverband auf Anfrage dieser Seite mit.

Georg Meier findet die Antwort offensichtlich und würde daher lieber über andere Fragen sprechen, wie sich seinem meinungsstark das deutsche Schach begleitenden Twitter-Account entnehmen lässt. Wir haben Meiers jüngste Einlassungen in Sachen Naiditsch, Nisipeanu und nicht zuletzt seinen vor Monaten angekündigten Wechsel nach Uruguay zum Anlass für ein Gespräch über aktuelle Entwicklungen genommen.

Die Causa Naiditsch wird derweil tatsächlich auf nationaler Ebene behandelt – unlängst im Arbeitskreis der Landesverbände. Von dort empfangen wir unterschiedliche Signale: Eine Mehrheit der Landespräsidenten sei sich einig gewesen, man könne ihm die Rückkehr nicht verweigern, sagt ein Teilnehmer. Eine Mehrheit habe das Thema nicht übermäßig interessiert, sagt ein anderer.

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