Stell dir vor, du hättest bei einem sportlichen Wettkampf betrogen, dank dieses Betrugs gewonnen und ein Preisgeld eingestrichen, das deutlich über dem durchschnittlichen Jahreseinkommen in deinem Heimatland liegt. Nach dem Wettkampf stellt einer deiner Gegenspieler, ein Weltklassesportler, deine Integrität öffentlich in Frage. Zugeben willst du deine Verfehlung nicht.

Wie würdest du reagieren?

So?

So hätte es Petrosians Kommunikationsberater formuliert. (via r/anarchychess)

Oder so?

 

So formulierte es Petrosian selbst, ein Beitrag, der in den Sozialen Medien als neuestes Schach-Drama rasant durch die Decke ging.

Tigran Petrosian, nicht der Weltmeister 1963-69, sondern der armenische Großmeister von heute, hat sich für die zweite Variante entschieden. „Du hast noch Pipi in die Pampers gemacht, als ich schon Leute geschlagen habe, die viel stärker sind als du!“, schrieb Petrosian an den einstigen WM-Kandidaten Wesley So.

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Pipi, Pampers und die Pro Chess League: Cheating-Drama unter Großmeistern

 

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