Mehr als 600 Schachmeister waren angetreten, zwei blieben übrig: WM-Kandidat Ian Nepomniachtchi und die deutsche Nummer eins Matthias Blübaum. Letzterem misslang der finale Schritt, der nötig gewesen wäre, um zum ersten Mal einen Titled Tuesday zu gewinnen. Mit 2:0 setzte sich der Russe durch, Blübaum wurde Zweiter.

Dass er diese so prächtig begonnene Auftaktpartie gegen Ian Nepomniachtchi noch verlor, ging nicht spurlos an Matthias Blübaum vorbei.

Zehn Runden Blitz nach Schweizer System werden Dienstag für Dienstag gespielt. Die acht Erstplatzierten bestreiten danach ein Finale nach K.o.-System. Eigentlich hätte es der unermüdlich Woche für Woche mitspielende Rasmus Svane verdient, einmal so ein Finale zu erreichen. Svane platziert sich beständig weit oben im riesig starken Mammutfeld, aber es reicht nie ganz (wenn wir nichts übersehen haben).

Auch in seinem Fall spielte am Dienstag Ian Nepomniachtchi Schicksal. Mit 5/5 war Svane gestartet, dann fing er sich eine Null gegen den Russen ein. Zwei Remis folgten, damit hatte Svane schon zwei Punkte abgegeben, und das ist beim Titled Tuesday in aller Regel zu viel. Svane schlug in der letzten Runde zwar den polnischen Supergroßmeister Radoslaw Wojtaszek, aber mit 8/10 blieb er ebenso außen vor wie zum Beispiel Hikaru Nakamura, mit seinem 3200+-Rating der höchstbewertete Blitz-Spieler auf chess.com.

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Endstation Nepomniachtchi: Blübaum Zweiter beim Titled Tuesday

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