Oktober 27, 2021

Matthias Blübaum und die 2700-Marke: „Mir geht es wie jedem Schachspieler. Ziel ist immer der nächste Hunderter.“

Der Dreikampf um den Nummer-eins-Spot in der nationalen Rangliste hat sich zum Auftakt der Schachbundesliga noch einmal zugespitzt. In Diensten der Schachfreunde Deizisau starteten Matthias Blübaum und Alexander Donchenko jeweils mit einem Remis gegen einen Weltklassemann, der eine gegen den Polen Radoslaw Wojtaszek, der andere gegen den Ungarn Richard Rapport.

Donchenkos Gegner war mit 2760 Elo nominell ein wenig stärker bewertet als Blübaums, und so rückte Donchenko seinem Mannschaftskameraden noch näher auf die Pelle. 0,4 Elopunkte trennen die beiden jetzt voneinander – das ist der Stand vor den zwei Runden, die die Schachbundesliga am heutigen Donnerstag absolviert:

Schwarz-rot-goldenes Gedrängel in der Live-Rangliste.

Hinter Blübaum und Donchenko zeigt Liviu Dieter Nisipeanu, dass er nicht gewillt ist, die beiden Youngster davonziehen zu lassen. Parallel zur Schachbundesliga läuft die rumänische Liga, und dort sammelt der gebürtige Rumäne fleißig Elopunkte ein.

Beim Masters in Magdeburg hatte sich Matthias Blübaum an die Spitze dieses Trios gesetzt. Wir hatten diesen Erfolg zum Anlass genommen, ein Schachgespräch mit dem 23-jährigen Mathematikstudenten zu führen. Weil das so ausführlich geraten ist, haben wir es zweigeteilt. Zur Erinnerung Teil eins:

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Matthias Blübaum und die 2700-Marke: „Mir geht es wie jedem Schachspieler. Ziel ist immer der nächste Hunderter.“

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