Februar 28, 2021

Aufstieg, Fall und Wiederauferstehung eines Schachvereins vom Lande

Benedikt Förch. | Foto: privat

Einmal einen starken und bekannten Meisterspieler auf den 64 Feldern in die Knie zwingen – welcher Hobbyschachspieler träumt nicht davon? Benedikt Förch vom SK 1926 Nördlingen/Ries ist das kürzlich sogar zweifach gelungen. Die Geschichte dazu soll hier erzählt werden. Sie ist auch die Geschichte des sportlichen Aufstiegs eines Vereins, dem es einst binnen kurzer Zeit gelang, die Zahl seiner Mitglieder zu verdoppeln. Ich bin stolz, dazu ein wenig beigetragen zu haben.

Als mein langjähriger Schachfreund Benedikt Ende November per Rundmail seinen Sieg gegen Großmeister David Howell im Rahmen eines Chess24-Banter-Blitz‘ meldete, nahm ich dies verblüfft zur Kenntnis und schaute mir das Video mit Live-Kommentar des englischen Großmeisters an. „Tolle, einmalige Geschichte für einen Spieler mit aktuell DWZ 1983“, dachte ich mir.

Wenig später der nächste Coup, und ich war baff: In einer Banter-Blitz-Session gegen Familie Lubbe (IM Nikolas Lubbe und seine Frau Melanie, WGM, treten regelmäßig gemeinsam gegen Chess-24-Premiummitglieder an) hatte Benedikt Nikolas Lubbe niedergerungen. Von wegen „einmalige Geschichte“. Erst im Interview mit Benedikt erfuhr ich, dass diese beiden Siege alles andere als Zufall waren. In den schnellen Disziplinen hat Benedikt schon manchen Punkt gegen nominell überlegene Spieler gemacht.

Für mich ist seine schachliche Leistungssteigerung besonders interessant, weil ich Benedikt schon seit seinen Anfängen im Schachverein kenne – und seine Entwicklung als Pressewart des Vereins begleitet habe.

Die Lokalzeitung mit Schach gefüttert

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