April 18, 2021

Rasante Klicks und in der Pause ein Kakao: Georg Meier schlägt Jan-Krzysztof Duda

Es ist schon einige Zeit her, die Pro Chess League steckte noch in den Kinderschuhen, da spielte in diesem neuen Online-Wettbewerb das Team Norwegen gegen das Team Baden-Baden, und der Weltmeister streamte seine Partien live. „Georg is a serious guy“, sprach Magnus Carlsen, bevor er es mit Georg Meier zu tun bekam.

Der polnische Superstar und angehende Top-10-Spieler Jan-Krzysztof Duda wird diese Einschätzung bestätigen. Im Achtelfinale des Banter-Blitz-Cups am Samstag musste er sich eben dieses Georg Meiers erwehren. Und trotz eines nominellen Übergewichts von mehr als 100 Elopunkten unterlag er dem schnellen Deutschen mit 5,5:8,5. Nachdem Donchenko und Blübaum ausgeschieden waren, ist Georg Meier nun der einzig verbliebene Deutsche im Feld.

Drei-Minuten-Blitz wird beim Banter-Cup gespielt, und diese Form des Blitzschachs macht die Zeit zum entscheidenden Faktor. Wenn beiderseits nur noch Sekunden auf der Uhr stehen, dann zählt, wer der Schnellere ist. Und das war in diesem Fall Georg Meier, der sich nach geschlagener Schlacht für seine Verhältnisse zwar exzessiv über „das beste Blitz-Match, das ich je gespielt habe“ freute – aber dennoch nicht rundum zufrieden war. „Unterdurchschnittlich“ fand er sein Bedenkzeit-Einteilung, aber schachlich sei das sehr ordentlich gewesen.

Jetzt wartet das iranische Blitz-Phänomen

Vielleicht trug zum Erfolg bei, dass Meier besser aufgewärmt war als sein Gegner? Vor dem Match hatte er die Zwischenrunde der deutschen Internetmeisterschaft absolviert (siehe weiter unten), wo er sich mit 10/13 für die Endrunde qualifizierte. Nicht zuletzt, so Meier, habe die Tasse Kakao zur Mitte des Matches geholfen, diesen enorm starken Gegner niederzuringen.

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