Nachtrag:
Liebe Schachfreundinnen und -freunde!
Ich hatte vor einiger Zeit prognostiziert, dass China b.a.w. eine dominierende Rolle im Frauenschach spielen wird.
Dies ist angesichts einer Bevölkerungszahl von rd. 1,4 Milliarden Menschen auch nicht verwunderlich. China stellt daher seit mehr als 30 Jahren fast durchgängig die Weltmeisterinnen.
Umso erstaunlicher aber ist, dass es im Riesenland China gegenwärtig nur gerade mal 43 Spielerinnen gibt, die überhaupt eine ELO-Zahl besitzen:
Die älteste von ihnen wird in diesem Jahr 45 Jahre alt und ist damit noch längst keine Seniorin!
Auch in Indien, dem Land mit einer großen Schach-Perspektive, gibt es gegenwärtig nur 20 Spielerinnen, die über 50 Jahre alt sind. Darunter befindet sich nur eine einzige mit einem international konkurrenzfähigen Rating:
Mit den besten Grüßen
Euer Henning Geibel
Liebe Schachfreundinnen und -freunde!
Die chinesische Dominanz beim Frauenschach ist gegenwärtig besonders augenfällig:
https://youtu.be/eFr9oZFSj8s

Die Weltrangliste wird bereits seit einigen Jahren von Yifan Hou, der ehemaligen Weltmeisterin angeführt.
Auch die Jugend-Weltrangliste führt mit Jiner Zhu eine Chinesin an.
Weltmeisterin ist gegenwärtig Wenjun Ju aus China und um das Recht, sie im nächsten Jahr herausfordern zu dürfen, kämpfen mit Tingjie Lei und Zhonqyi Tan ebenfalls zwei Chinesinnen.
Auch auf längere Sicht kann China dominieren: Bisher kennt noch niemand in der übrigen Welt die 12jährige Miaoyi Lu.
Sie ist mit einer ELO-Zahl von 2399 aber bereits die Nr. 51 der Frauen-Weltrangliste und wird sicher bald bei internationalen Turnieren auf sich aufmerksam machen.
Bei der letzten Schach-Olympiade in Indien war Titelverteidiger China leider aus Corona-Gründen nicht dabei. So kam Usbekistan zum Sieg im wichtigsten Mannschafts-Wettkampf der Damen. Künftig wird aber wohl China diesen Wettbewerb beherrschen.
Mit den besten Grüßen
Euer Henning Geibel
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