August 1, 2021

Last woman sitting

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Nach drei Runden World Cup ist die deutsche Delegation ausgeschieden – bis auf Elisabeth Pähtz. Und die bekommt es ab dem morgigen Donnerstag mit der Nummer sieben der Welt zu tun: Anna Muzychuk, einstige Vizeweltmeisterin und eine von fünf Frauen in der Geschichte des Schachs mit einer Elozahl über 2600.

Dieses Elohoch von 2606 liegt freilich neun Jahre zurück. Heute steht Anna Muzychuk bei 2527, aber das übertrifft immer noch Pähtz‘ Allzeithoch von 2513 aus dem September 2018. Trotzdem sei Elisabeth alles andere als chancenlos, sagt Gerald Hertneck. „40 zu 60“ schätzt der DSB-Leistungssportreferent die Aussichten seines Schützlings im Match gegen die Ukrainerin. (Beginn morgen 14 Uhr, Livepartien hier.)

Wir haben Großmeister Hertneck um eine World-Cup-Zwischenbilanz gebeten – und einen Ausblick auf das, was kommt: Ab dem kommenden Wochenende messen sich die besten deutschen Schachspieler/-innen beim Masters in Magdeburg. Das Interview:

Von fünf deutschen World-Cup-Startern ist zur vierten Runde noch eine übrig. Ist der Leistungssportreferent damit zufrieden?

Bei den Frauen schon, das war innerhalb der Erwartungen. Bei den Männern, naja. Ich hatte gehofft, dass Rasmus Svane und Matthias Blübaum eine weitere Runde überstehen.

Als Erste ist Jana Schneider ausgeschieden. Ausgerechnet. Sie war zuletzt stark im Aufwind.

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