Mai 6, 2021

Das Schmatzen des Magnus Carlsen

Wer wird den Schachweltmeister herausfordern? Das fragt er sich selbst auch – und schaut den Kandidaten bei ihren Versuchen genüsslich zu.
Von Ulrich Stock

Na, mmpf, also, mmpf, wenn dieser Text mit vollem Mumpf geschrieben worden wäre, würde er sich ungefähr so anhören … Und so hört es sich stellenweise an, als am Dienstag der Schachweltmeister Magnus Carlsen von seinem Osloer TV-Studio aus die Partien seiner Konkurrenten im russischen Jekaterinburg kommentiert. Acht Großmeister kämpfen in der Stadt hinter dem Ural um das Recht, ihn demnächst zum Titelduell herauszufordern, und er macht sich einen Spaß daraus, ihre Bemühungen vor laufender Webcam auf seiner Schachplattform chess24.com zu würdigen. Manche seiner Einschätzungen geht in einem Schmatzen unter. “Ich sollte vielleicht aufhören zu essen, bevor ich anfange zu reden”, ermahnt er sich. Es ist ja nicht so, dass er es an Selbstkritik fehlen ließe.

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