September 20, 2021
Europapokalsieger 2021 (v.l.n.r.): Matthias Blübaum, Dmitrij Kollars, Georg Meier, Vincent Keymer, Alexander Donchenko und Andreas Heimann von den Schachfreunden Deizisau e.V. Grafik: Franz Jittenmeier

Die stärkste Vereinsmannschaft Europas kommt aus Deutschland, genauer: aus Deizisau im Landkreis Esslingen nahe Stuttgart. Die mit 2700-Großmeistern gespickte Konkurrenz beim Europacup der Vereine vermochte die nominell „nur“ an zehn gesetzten Deizisauer nicht zu stoppen. Mit 14:4 Punkten entschieden Matthias Blübaum, Alexander Donchenko, Georg Meier, Andreas Heimann, Vincent Keymer, Dmitrij Kollars und Teamkapitän Sven Noppes die Finalrunde für sich. Der Hamburger Schachklub wurde starker Sechster mit 9:9 Punkten.

Acht Deutsche Teams waren unter den 90, die vor 5 Tagen den „European Online Chess Club Cup“ begonnen hatten. Nach dem Ende der zweitägigen Vorrunde hatte sich dieses Oktett halbiert. Doppelbauer Kiel, Werder Bremen, der SK Schwäbisch Hall und die SF Berlin schieden aus. Die OSG Baden-Baden, die Schachfreunde Deizisau, der SV Hockenheim und der Hamburger SK kamen weiter.

Schon in der Vorrunde war überraschend, wie schwer sich das an eins gesetzte Team (und nicht zuletzt der deutsche Mannschaftsmeister) OSG Baden-Baden in diesem online ausgespielten Turnier mit seinem 15+5-Modus tat. Nur dank Schützenhilfe im letzten Durchgang der Vorrunde kamen die Baden-Badener weiter. In einer ausgeglichenen Zwischenrundengruppe war dann Endstation, obwohl WM-Kandidat Maxime Vachier-Lagrave zum Ende der Zwischenrunde hin die starken Baden-Badener noch einmal verstärkte. Auch für die Hockenheimer endete das Turnier in der Zwischenrunde.

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