September 17, 2021

Fahrplan mit Unwägbarkeiten

Ellbogengruß im März 2020 zwischen den WM-Kandidaten Ian Nepomniachtchi und Alexander Grischuk. | Foto: Lennart Ootes/FIDE

Das Schach am Brett liegt weiter brach, aber zumindest auf der höchsten Ebene hat das Schach jetzt einen Fahrplan. Das Kandidatenturnier wird vom 9. bis 29. April 2021 in Jekaterinburg, Russland, fortgesetzt – mehr als ein Jahr, nachdem die FIDE es ebendort pandemiebedingt abgebrochen hatte. Der Gewinner wird ab dem 24. November 2021 in Dubai ein WM-Match gegen Titelverteidiger Magnus Carlsen spielen.

Abbruch einer irregulären Veranstaltung

Als eine Unterbrechung des Flugverkehrs zwischen Russland und anderen Ländern unmittelbar bevorstand, hat der Weltverband im März 2020 das Kandidatenturnier gestoppt, um zu verhindern, dass Teilnehmer in Russland stranden. Ursprünglich sollte am 1. November 2020 weitergespielt werden, aber die chinesischen Großmeister Ding Liren und Wang Hao durften nicht ins Ausland reisen.

Oder wollten sie nicht? Wang Hao sagte in aller Deutlichkeit, dass er eine Fortsetzung im November für unverantwortlich hält. FIDE-Chef Arkadi Dvorkovich erwog, das Kandidatenturnier hybrid zu beenden, doch dazu kam es nicht.

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