Januar 15, 2021

Ein Nickerchen zur Vorbereitung

GM Alexander Donchenko (by Klaus Steffan)

Seine Pokale in Gold und Silber blitzen dicht aneinandergedrängt aus hohen Glasvitrinen; manche als dickbauchige Kelche, andere in Form überdimensionierter Schachfiguren, wiederum andere stehen auf kleinen Podesten. In der Ecke seines Zimmers reihen sich Koffer, die seit Anbeginn der Pandemie ruhen müssen, vor ihm ein Schachbrett aus hellem Holz – sein liebstes von ungefähr 15 Exemplaren, wie Alexander Donchenko sagt.

Seitdem er acht Jahre alt ist, spielt er Schach, was mit den Jahren eine wachsende Rolle in seinem Leben eingenommen hat. „Ich habe Zeit gebraucht, um zu verstehen, dass ich Schachspieler sein will“, sagt der zweiundzwanzigjährige und schon vielgereiste Profispieler. Heute sei der junge Großmeister aus Gießen sich aber sicher: „Es ist das, was mir am meisten Spaß macht – und es gibt nichts Besseres, als wenn man das zu seinem Beruf machen kann.“

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