Mai 7, 2021

Das Wunder von Willingen revisited (I): „Markus brennt, das zeichnet ihn aus.“

Max Hess am Brett bei der Deutschen Meisterschaft in Magdeburg, bei der er den dritten Platz belegte. | Foto: Deutscher Schachbund

Markus Albert spielt seit zwei Jahren Schach. Zur Deutschen Meisterschaft U14 kam er nur als Nachrücker, weil jemand anderes krankheitsbedingt ausfiel. Mit einer DWZ von gut 1700 zählte Markus Albert im Feld der größten Talente des deutschen Schachs zu denen, die sich hinten in der Tabelle würden einordnen müssen.

Das Wunder von Willingen

Dann legte er eine Performance von 2380 hin. Markus Albert vom SC Ansbach 1855 gewann den Titel vor Konkurrenten, die sein Turniercoach Max Hess anfangs als „übermächtig“ angesehen hatte. Aber dann sah Hess von Partie zu Partie, dass das, was sein Schützling spielt, weit jenseits von 1700 ist.

„Sensation“ ist ein ausgelutschter, überstrapazierter Begriff, aber hier passt er. Der Titel für Markus Albert bei der Deutschen Meisterschaft U14 war eine Sensation. Wie kam es dazu? Eine Eintagsfliege oder die Geburt einer Schachhoffnung?

Wir sind das Turnier gemeinsam mit Max Hess durchgegangen. Der 23-jährige Mathematikstudent hat als Trainer der bayerischen Spieler Markus Albert durch das Turnier gecoacht. Was er dabei erlebte, teilt er im Gespräch mit dieser Seite.

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