November 25, 2020

Wijk-Sieger Roven Vogel: „Ich sehe die Dinge jetzt entspannter als früher.“

Mit Einladungen zu starken Rundenturnieren werden deutsche Schachmeister nicht gerade überhäuft, im Gegenteil. Solche Plätze sind rar, und mit den sich abzeichnenden Veränderungen rund um das Dortmunder Superturnier werden sie noch rarer.

Auf Einladungen zu hoffen, ist der eine Weg. Der andere ist, sich sportlich zu qualifizieren. Vincent Keymer und Daniel Fridman haben es vorgemacht: Mit Siegen beim Grenke Open 2018 bzw. 2019 qualifizierten sich diese beiden für das Grenke Classic des folgenden Jahres.

„Für mich das größte und stärkste Turnier jemals“

Dem ehemaligen U16-Weltmeister Roven Vogel ist jetzt ein ähnlicher Coup gelungen. Beim Tata Steel Chess in Wijk an Zee gewann der 19-Jährige das Qualifiers-Turnier. Damit hat er einen Platz in Challengers-Turnier 2021 sicher.

In einem Jahr wird er bei einem der führenden und meistbeachteten Schachfestivals weltweit auf eine Auswahl veritabler Spitzengroßmeister aus der 2650+-Liga und auf einige Jungstars treffen, höchstwahrscheinlich auch auf Vincent Keymer. „Das wird mein größtes und stärkstes Turnier jemals“, sagt Roven.

Wir haben mit dem jungen Schachmeister aus Dresden über seinen Erfolg in Wijk gesprochen – und darüber, was zu tun ist, damit er 2021 ebendort in einem Klassefeld bestehen kann.

Weiterlesen auf “Perlen vom Bodensee”

Print Friendly, PDF & Email
Share this