September 25, 2021

Wie aus einer Berliner Kiosktruppe das Team Deutschland wurde

Begonnen haben sie als Kiosktruppe unter dem Namen „Berlin Bears“. „Bären“ heißen sie immer noch, aber aus der Berliner Mannschaft in der ProChess League ist Team Deutschland geworden, die „Germany Bears“, unsere Online-Nationalmannschaft. Und die wird angeführt von einem Ukrainer.

Aus der Vorsaison: Bo Wimmer (3.v.r.) mit seinen „Berlin Bears“. || Foto: Fernando Offermann

Mit Beginn der Serie 2020 hat chess.com seine Online-Profi-Liga umgekrempelt. Weiterhin spielen bei jedem Kampf vier gegen vier, jeder gegen jeden, Schnellschach, aber ansonsten hat sich einiges geändert:

1. Keine Ratingbegrenzung mehr

Wenn früher der Eloschnitt pro Team nicht über 2500 liegen durfte, dürfen jetzt immer alle Elobären spielen. Die St. Louis Archbishops, das Real Madrid der PCL, kann mit Caruana, So, Dominguez, Xiong und Liem Le antreten. Das wäre ein Eloschnitt von 2760. Eloboni für Frauen und Spitzenspieler über 2700 fallen weg.

2. Teams werden Länderauswahlen

Bislang repräsentierten die Teams Regionen, Städte oder Länder. Das hat sich nun geändert, es gibt (außerhalb der USA) nur noch Länderauswahlen. Die Berlin Bears wurden die Germany Bears, die London Lions die UK Lions und so weiter. Außerdem gibt es nur ein Team pro Land. Aus deutscher Sicht führte das zum Rückzug der Baden-Baden Snowballs. Nur die USA als Kernland von Ausrichter chess.com sind mit 4 Teams vertreten.

Weiterlesen aus „Perlen vom Bodensee“

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