Januar 27, 2021

FERNSCHACH IM DEUTSCHEN FERNSCHACHBUND – GARANTIE FÜR SPASS, FREUDE UND ERFOLG

Die meisten Schachspieler verbinden mit dem Schachspiel die Vorstellung, dass sich die beiden Spielpartner entweder im Vereinslokal oder privat in heimischer Atmosphäre treffen und sich persönlich am Schachbrett gegenübersitzen. Was aber, wenn man aus vielerlei Gründen den Weg zum Vereinslokal nicht gehen kann oder möchte oder sich kein geeigneter Spielpartner findet? Dann ist der Weg zum Fernschach eine ausgezeichnete Alternative.

Fernschach kann per Post, auf einem Schachserver oder per Fax oder E-Mail gespielt werden. Die Spielpartner sitzen sich also nur virtuell am Schachbrett gegenüber. Der Vorteil dabei ist, dass man immer dann Schach spielen kann, wenn man Lust und Zeit dazu hat, also zu jeder Tages- und auch Nachtzeit. Man muss die eigenen vier Wände nicht verlassen, um das Vereinslokal oder den Schachfreund aufzusuchen. Zudem trifft man beim Fernschach auf Schachfreunde aus ganz Deutschland oder auch sogar weltweit, die man im Vereinslokal sicher nicht kennenlernen würde. Die Bedenkzeit ist großzügig in Tagen bemessen, es besteht also keinerlei Zeitdruck. Partieanalysen können ganz entspannt erfolgen.

Der Deutsche Fernschachbund e.V. (BdF) als einer der größten Fernschachverbände weltweit, bietet seinen Mitgliedern ein breit gefächertes Turnierangebot auf dem vereinseigenen Schachserver oder auch per Post. Im Fernschach dürfen stets alle Hilfsmittel wie Bücher, Analysen mit spielstarken Freunden, Schachdatenbanken und auch Computer eingesetzt werden, um den besten Zug zu finden. Eine Ausnahme hiervon stellen lediglich die engine-freien Turniere dar, hier ist der Einsatz des Computers und der Schach-Engines streng untersagt.

Die Turniere des Deutschen Fernschachbundes sind auf jede Spielstärke und für jeden Geschmack zugeschnitten. Von Kleinturnieren über Aufstiegsturniere bis hin zu den Deutschen Fernschachmeisterschaften ist alles dabei. Gespielt werden immer mehrere Partien gleichzeitig. Je Turnierart können dies zwischen 6 und auch schon einmal 15 Partien sein. Die Bedenkzeit beträgt in der Regel 40 Tage für 10 Tage. Ersparte Bedenkzeit wird gutgeschrieben, so dass man sich falls nötig auch ein Zeitpolster anlegen kann. Zudem besteht die Möglichkeit auf Urlaub.

Und wer auch einmal gerne auf internationalem Parkett mit Spielern aus aller Welt zusammentreffen und seine Kräfte messen möchte, dem steht unter dem Dach des Weltfernschachbundes ICCF ein ebenso breites Turnierangebot offen.

Mit jedem Zug, den man mit seinem Spielpartner austauscht, hat man auch die Möglichkeit ein paar persönliche Worte hinzuzufügen. Dadurch ergeben sich oft sehr nette Kontakte, die manchmal sogar über Jahre bis hin zu echten Freundschaften bestehen.

Und noch einen weiteren Vorteil hat das Fernschachspiel. Von der umfangreichen und tiefgreifenden Analysearbeit in den Fernschachpartien profitiert der Spieler auch in seinen Nahschachturnieren ungemein.

Wer nun einmal ausprobieren möchte, ob Fernschach als Alternative oder Ergänzung zum Nahschach das Richtige für ihn sein könnte, den lädt der Deutsche Fernschachbund herzlich zu einem Schnupperturnier ein. Ohne gleich Mitglied im BdF sein zu müssen, kann man hier über zwei Teilnahmen in den Spielgruppen der so genannten Offenen Klasse das Fernschachspiel einmal testen.

Die Homepage des Deutschen Fernschachbundes bietet weitere umfangreiche und ausführliche Informationen rund um das Thema Fernschach.

Elke Schludecker
PR-Managerin des Deutschen Fernschachbundes e.V.

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