Juni 13, 2024

Frauenbundesliga biegt auf die Zielgerade ein

Nur drei Wochen nach der dritten Doppelrunde der Frauenbundesliga findet am kommenden Wochenende die letzte Doppelrunde vor der zentralen Endrunde Ende April in Bad Königshofen statt. Nachdem die Anreisen zur vorigen Doppelrunde massiv von den Streiks im öffentlichen Dienst beeinflusst wurde, mit denen Verdi aktuell das Land überzieht, hoffen die Verantwortlichen der Vereine, bei An- und Abreise der Spielerinnen am kommenden Wochenende von größeren Auswirkungen der Streikwellen nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Nachbarländern weitgehend verschont zu bleiben.

Gespielt wird am kommenden Wochenende in München, Hamburg und Baden-Baden. In München spielen Bayern München und Schwäbisch Hall gegen Rodewisch und Leipzig. Für die Bayern geht es darum, vielleicht den ein oder anderen Überraschungspunkt gegen den Abstieg zu sammeln, für Schwäbisch Hall die gute Ausgangsposition für die letzten Runden mit dem Gipfeltreffen gegen Baden-Baden zu behalten.

Ähnlich sieht es in Baden-Baden aus, hier spielen die Gastgeber und Deizisau gegen Solingen und Hemer. Solingen ist in Bestbesetzung durchaus für eine Überraschung gut, und für Hemer ist Punkten nach dem ergebnistechnisch desaströsen Heimwochenende eigentlich Hemer Pflicht, aber gegen den Tabellenzweiten und Tabellendritten hängen die Trauben hoch, wahrscheinlich zu hoch. Alles andere als Siege der Gastgeber wären eine große Überraschung.

In Hamburg spielen Hamburg und Harksheide gegen Bad Königshofen und Erfurt. Hamburg und Harksheide haben sich mit ihren Siegen gegen Hemer etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, mit 4 Punkten sind sie aber noch lange nicht aus dem Schneider. Siege gegen Tabellenschlusslicht Erfurt sind für beide daher Pflicht. Gegen Bad Königshofen wird es aber natürlich schwer, auch wenn die Kurstädter mit der Vergabe des Meistertitels nichts mehr zu tun haben. Allerdings werden sie versuchen, gerade zu Hause bei der zentralen Endrunde noch aufs Podium zu kommen und werden daher sicher auch in Hamburg mit einer schlagkräftigen Truppe auflaufen.

Parallel zur Bundesliga findet in Serbien die Europameisterschaft statt, hier spielen auch einige Spielerinnen aus den Frauenbundesliga-Teams mit, um sich für die kurz danach beginnende Frauen-Europameisterschaft einzuspielen. Allerdings sollten die betroffenen Mannschaften genug Spielerinnen im Kader haben, um die Ausfälle adäquat abzufangen.

Alle Paarungen der Frauenbundesliga findet man hier, gespielt wird wie immer am Samstag um 14:00 und am Sonntag um 9:00. Mindestens aus Baden-Baden und Hamburg ist auch mit Liveübertragungen der Partien zu rechnen.