Oktober 24, 2021

Der Kopf hinter der neuen Website der Schachbundesliga

Nachgefragt bei Guido Dermann: Der 52-Jährige zeichnet verantwortlich für die Architektur der neuen Website der Schachbundesliga. Bei der Zusammenarbeit mit seiner Agentur „Livingpage“ war für die Schachbundesliga Dermanns Erfahrung in der Konzeption großer Portalseiten besonders hilfreich – und seine Kenntnisse im Schach und allgemein im Topsport.

Wie können Unternehmen den digitalen Wandel so gestalten, dass die Mitarbeiter*innen engagiert mitmachen? Das ist eine der Fragen, die Guido Dermann nicht nur bewegen. Der 52-Jährige hilft Firmen, Antworten zu finden. Mit seinen in Münster ansässigen Unternehmen „Livingpage“ und „ai-port“ betreut Dermann eine ganze Reihe von Projekten rund um die Digitalisierung.

Einen Draht zum Sport pflegt er auch, das hängt unter anderem mit dem Volleyball-Bundesligisten USC Münster zusammen, dessen digitalen Auftritt „Livingpage“ konzipiert und umgesetzt hat. Womöglich noch enger ist Dermanns Draht zum Schach, der jetzt dazu geführt hat, dass der 52-Jährige mit seinem Team die Website der Schachbundesliga neu entwickelt.

Guido, die Schachbundesliga kennst du auch als Spieler. In den 80ern hast du für Dortmund-Brackel im Oberhaus gespielt. Was ist aus dem Schachspieler Guido Dermann geworden?

Den gibt es heute nur noch sporadisch. Als Jugendlicher war ich ambitioniert, aber die späten 80er- und frühen 90er-Jahre waren keine einfache Zeit für Leute, die erwogen haben, ihre Schachkarriere voranzutreiben. Der eiserne Vorhang hatte sich geöffnet, die Luft beim Spitzenschach wurde sehr dünn – insbesondere, wenn man auf Preisgelder angewiesen war. Bei offenen Turnieren fuhren plötzlich Autos aus dem Osten vor, denen reihenweise auch bei kleineren Turnieren sehr starke Spieler entstiegen.

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