September 18, 2021

Henning Geibels Kurzmitteilungen

Liebe Schachfreunde und -freundinnen!
 
Am Dienstag Nachmittag ging im Prager Hotel Don Giovanni die diesjährige Mannschafts-Europa-Meisterschaft der Senioren zuende.
 
In der Altersgruppe 50+ konnten die Hausherren das Turnier knapp vor der Slovakei gewinnen. Die deutsche Damen-Mannschaft, die als einziges Team aus Deutschland dabei war, kam mit drei Mannschaftspunkten auf den 9. Rang. Die fünf Spielerinnen, darunter Britta Leib aus Schleswig-Holstein, wurden damit Vize-Europa-Meisterinnen und konnten einen großen Pokal mit nach Hause nehmen…
 
In der Altersgruppe 65+ fiel die Entscheidung in der letzten Runde zugunsten des ungeschlagenen Teams aus Israel vor dem der deutschen Lasker-Schachstiftung, das damit Vize-Europa-Meister wurde. Die deutschen Damen mussten fast das ganze Turnier über auf ihre erkrankte Spitzenspielerin verzichten, blieben aber dennoch vor den Tschechinnen und wurden damit nach dem Weltmeistertitel im vergangenen Jahr nun auch Europa-Meisterinnen. Ihr Pokal war dann auch noch ein bisschen größer…
 
Das Team Germany 1, das als Nationalmannschaft angesehen werden kann, konnte nicht ganz die eigenen Erwartungen erfüllen und musste sich mit Rang 6 und 10 Mannschaftspunkten zufrieden geben.
 
Ich selbst spielte beim German North Team mit, das mit 5 Mannschaftspunkten Rang 19 unter 21 teilnehmenden Teams erreichte und sich damit gegenüber der Startrangliste immerhin um einen Platz verbessern konnte. Alle vier Spieler, darunter auch der Schleswig-Holsteiner Edmund Lomer, konnten dabei einen DWZ-Zuwachs erzielen. Mein eigener Zugewinn von 34 DWZ-Zahlen wurde dabei nur noch von einem einzigen deutschen Spieler übertroffen.
 
 
Mit den besten Grüßen
 
Euer Henning

Liebe Schachfreunde und – freundinnen!
 
Eingeweihte kennen WCM Luisa Bashylina und Svenja Butenandt längst als hoffnungsvolle Nachwuchsspielerinnen und z.B. als gemeinsame Europa-Meisterinnen der U 12 im Jahr 2018.
 
Sie sind inzwischen die beiden besten deutschen Mädels hinter WFM Antonia Ziegenfuß:
 
 
Svenja hat kürzlich Turniere in der Schweiz und in Italien gespielt und war sogar bei der Europa-Meisterschaft (sonst fast nur Männer) in Reykjavik dabei. Dort erzielte sie mit 5,5 Punkten aus 11 Partien ein überaus erfreuliches Ergebnis. Wenn sie so weitermacht, kann sie es vielleicht noch in diesem Jahr zur weiblichen FIDE-Meisterin bringen.
 
Auch Luisa ist auf dem Weg dorthin. Sie war vor einigen Wochen bei der Deutschen Frauen-Meisterschaft in Magdeburg und der Frauen-Europa-Meisterschaft in Rumänien dabei und spielte zuletzt in Baden-Baden. Dort hat sie großartig mitgehalten und hätte locker eine WIM-Norm erreicht, wenn sie genügend ausländische Gegner gehabt hätte. Aber sie hat immerhin einen großen ELO-Gewinn erzielt und kann nun WFM werden:
 
 
Mit den besten Grüßen
 
Euer Henning
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