Juni 20, 2021

„Wir waren eingerostet“: Spielertrainer Michael Prusikin und die junge deutsche Mannschaft beim Mitropacup

An Sieben gesetzt, Sechster geworden. Zufrieden war Spielertrainer Michael Prusikin mit dem Abschneiden der jungen deutschen Mannschaft beim Mitropacup trotzdem nicht: „Es war mehr drin.“ Wir haben mit Prusikin das Turnier Revue passieren lassen, über die Akteure gesprochen und über den Modus, in dem ab morgen in Magdeburg die World-Cup-Qualifikation ausgetragen wird: Hybrid-Schach, wie fühlt sich das an?

Brett eins für Deutschland: Michael Prusikin beim Mitropa-Cup. | Foto: Deutscher Schachbund

Michael, du hast beim Mitropacup das erste und zweite Brett der deutschen Mannschaft gehütet. Wie kam das?

Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler rief mich an, er suchte noch einen Spieler. Ich habe mich über die Gelegenheit gefreut, wieder ein Turnier zu spielen …

… in Verbindung mit einem Trainer-/Betreuerjob für die junge Mannschaft?

So war das Konzept. Die Mannschaft bestand aus drei jungen Kaderspielern, zwei davon noch minderjährig, plus Daniel Fridman und mich, die sich ein Brett teilen würden. Daniel hat als Coach für die Frauen ausgeholfen, ich für die Jungs. Wir beiden hatten quasi drei Jobs für zwei Leute: Jeder hatte eine Mannschaft vorzubereiten und selbst zu spielen.

Mit welcher Ambition seid ihr in den Wettbewerb gegangen? Nominell war ja abzusehen, dass die Mannschaft mit den Medaillen nichts zu tun haben würde.

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