September 20, 2021

Nachlese zur Polgar Challenge

von Thorsten Cmiel

Die Polgar Challenge war kürzlich das Online-Schaulaufen der Schach-Stars von morgen, männliche und weibliche. Vincent Keymer war dabei und wurde mit zwei Punkten Rückstand auf den Sieger Praggnanandhaa Sechster, wobei er den indischen „Wunderjungen“ schlagen konnte. Thorsten Cmiel hat sich in seiner Nachlese die Partien der Weltspitze in spe gründlich angesehen. | 

Nachlese zur Polgar Challenge

Ramesbabu Praggnanandhaa, „Pragg“, dominierte das erste Turnier der Julius Bär Challengers Chess Tour und zwar trotz einer Auftaktniederlage. Er gewann vor seinen national und international größten Konkurrenten. Nihal Sarin, Gukesh und Nodirbek Abdussatorov. Die Überraschung des Turniers war sicherlich der 14jährige Russe Volodar Murzin, der letztlich geteilter Zweiter bis Fünfter wurde. Der deutsche Hoffnungsträger Vincent Keymer spielte lange Zeit in seinem typischen Stil, verlor in der Schlussrunde gegen Christopher Yoo und lief als Sechster über die Ziellinie.

Die Junioren und deren Entwicklung kann man pandemiebedingt nur in Blitzturnieren beobachten, insofern war dieses Online-Turnier, organisiert von der Play Magnus Gruppe, eine spannende Angelegenheit und eine lobenswerte Abwechslung zu den Turnieren der Weltklassespieler untereinander. Die zwanzig Teilnehmer wurden komplettiert von zehn Mädchen und Frauen. Während die Jungs auf die Jahrgänge 2003 bis 2006 zurückgriffen, fanden die Organisatoren nicht genügend Mädchen in der Altersgruppe. Die Mädchen und Frauen wurden durch Spielerinnen der Jahrgänge 1996 bis 2003 repräsentiert.

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