November 25, 2020

Das Damengambit: Eine Netflix Serie, bei der Schach richtig dargestellt wird

Das Damengambit ist eine Serie mit sieben Folgen, die am 23. Oktober auf Netflix debütierte. Sie spielt zur Zeit des kalten Krieges und dreht sich um das Leben der hochtalentierten Schachspielerin Beth Harmon und den Preis, den sie für ihren Erfolg zahlen muss.

Ursprünglich sollte The Queen’s Gambit ein Film werden. Allan Scott erwarb vor 30 Jahren die Rechte an dem Roman von Walter Teviund ließ verschiedene Regisseure daran arbeiten. Der letzte davon war Heath Ledger der jedoch mitten in den Vorbereitungen der Dreharbeiten für den Film starb.

Kurz nachdem er mit der Arbeit an Godless (einem erfolgreichen amerikanischen Western-Drama, das 2016-2017 entstanden war) fertig war, kam Scott Frank die Idee, “Das Damengambit” in eine Miniserie zu verwandeln. “Netflix hat sich in die Idee verliebt und das OK gegeben”, sagte Frank.

Die beiden Schöpfer teilten den Wunsch, die Serie kraftvoll emotional zu gestalten. Allan Scott: “Es geht um ein Kind, das aufwächst und diese brillanten Talente hat. Es ist sehr schwierig, ein normales Leben zu führen, wenn man in fast jedem Bereich über eine besondere Fähigkeit verfügt. In dieser Geschichte geht es also viel mehr um ihre Dämonen als um ihre Besessenheit vom Schach und so kann man die Serie genießen, ohne dass man etwa über Schach wissen muss.”

Die Serie wird ganz besonders für ihre Kinematografie und ihr Produktionsdesign gelobt. Ein wichtiger Grund dafür ist die erneute Zusammenarbeit zwischen Scott Frank und dem Kameramann Steven Meizler (Armageddon), die auch schon bei Godless zusammengearbeitet haben. Auch auch der deutsche Produktionsdesigner Uli Hanisch (Cloud Atlas) spielte in der Serie eine wichtige Rolle.

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