Mai 18, 2024

50 Jahre Jugendschachstiftung – eine Jubiläumsschrift als Fundgrube zu fünf Jahrzehnten Schweizer Jugendschach

Markus Angst 2024 feiert die Schweizer Jugendschachstiftung ihr 50-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass finden Sie im laufenden Jahr auf der Website des Schweizerischen Schachbundes (SSB) jeden Monat und in allen sechs Ausgaben der «Schweizerischen Schachzeitung» einen spannenden Artikel über die Welt des Schweizer Jugendschachs – heute über die frisch gedruckte Jubiläumsschrift der Jugendschachstiftung.

Gundula Heinatz Bürki und Peter A. Wyss zeichneten für die Jubiläumsschrift der Jugendschachstiftung verantwortlich.

Sie erschien gerade rechtzeitig vor dem grossen Schach-Event auf dem Bundesplatz und im «Hotel Bellevue Palace» in Bern und ist – so Stiftungsratspräsident Michael Hochstrasser – «eine wahre Fundgrube mit spannenden Beiträgen über Jugendturniere und -trainings sowie einige der wichtigsten Förderer des Jugendschachs in der Schweiz der letzten 50 Jahre.»

Interessante Beiträge namhafter Persönlichkeiten

Die spannend zu lesende Jubiläumsschrift wirft nicht nur einen Blick auf die (Gründungs-)Geschichte der Jugendschachstiftung und deren Präsidenten – insbesondere auch auf den grossen Schachförderer und SSB-Ehrenmitglied William Wirth. Sie enthält neben einer Auflistung aller bisheriger Förderpreis-Gewinner und einem Artikel über das von der Jugendschachstiftung unterstützte Swiss Young Masters auch interessante Beiträge namhafter Persönlichkeiten des Schweizer Schachs.

So von WFM Shahanah Schmid (zweifache Schweizer Meisterin, Mädchenschachbeauftragte und Juniorinnen-Coach des Schweizerischen Schachbundes), IM Werner Hug (Juniorenweltmeister 1971), GM Lucas Brunner (erster Schweizer Grossmeister, ehemaliger Nationalspieler und ehemaliger Präsident der Jugendschachstiftung), IM Richard Forster (ebenfalls ehemaliger Nationalspieler und bekannter Schachjournalist), GM Artur Jussupow (seit 17 Jahren Trainer der grössten Schweizer Talente), IM Theo Stijve (Mitglied des Schweizer B-Kaders), FM Simon Stoeri (Trainer), André Vögtlin (Präsident des Schweizerischen Schachbundes) und Rahel Umbach (Junioren-Coach des Schweizerischen Schachbundes). Die Jubiläumsschrift ist auf Deutsch, mit einzelnen Beiträgen auf Französisch.

«Ein tolles Geburtstagsgeschenk»

Zusammengetragen wurde all dieses Material von der Schweizer Nationalspielerin Gundula Heinatz Bürki und vom ehemaligen SSB-Zentralpräsidenten Peter A. Wyss, die beide dem Stiftungsrat angehören. «Sie haben mit grossem Engagement und Akribie der Jugendschachstiftung ein tolles Geburtstagsgeschenk gemacht», schwärmt Stiftungsratspräsident Michael Hochstrasser.

Je rund 100 Stunden investierten Gundula Heinatz Bürki und Peter A. Wyss in das 34-seitige Werk, für dessen attraktives Layout Katja Gradenegger vom Atelier KGR in Zürich sorgte. «Ziel der Jubiläumsschrift ist es, dass die Leser(innen) zurück und nach vorne schauen können», sagen Gundula Heinatz Bürki und Peter A. Wyss.

Die erste Auflage beträgt 500 Exemplare. Alle Donator(inn)en bekommen eines als Dankeschön für ihre finanzielle Unterstützung der Jugendschachstiftung. Zudem wurde die Jubiläumsschrift den Gästen des Jubiläums-Events in Bern und des Swiss Young Masters in Sion als Geschenk überreicht. Zu einem späteren Zeitpunkt wird sie als PDF auf die Website der Jugendschachstiftung hochgeladen.

Werden Sie Donator(in) der Jugendschachstiftung!

Die Jubiläumsschrift ist ein (weiterer) Grund, Donator(in) der Jugendschachstiftung zu werden. Denn jedes Neumitglied bekommt sie als Begrüssungsgeschenk.

Um das Schweizer Jugendschach auch in Zukunft tatkräftig unterstützen zu können, ist die Jugendschachstiftung auf möglichst viele Donator(inn)en angewiesen. Diese verpflichten sich, die Stiftung während fünf Jahren jährlich mit mindestens 500 Franken zu unterstützen.

Auch sonstige Spenden von Privaten oder Firmen sind sehr geschätzt (IBAN CH47 0483 5002 7259 9000 0 bei Credit Suisse). Sie können die Jugendschachstiftung auch in Ihrem Testament begünstigen.

In vielen Kantonen können Spenden an die Jugendschachstiftung von den Steuern abgezogen werden. Das gespendete Geld kommt uneingeschränkt der schachinteressierten Jugend zugute, da der Stiftungsrat ehrenamtlich arbeitet.

Die Jugendschachstiftung wird von einem achtköpfigen Stiftungsrat geführt. Diesem gehören neben Präsident Michael Hochstrasser auch André Vögtlin, Peter A. Wyss, Adrian M. Siegel (ehemaliger SSB-Zentralpräsident), Ruedi Staechelin (ehemaliger SSB-Zentralpräsident), Rahel Umbach, Gundula Heinatz Bürki und Lindo Duratti (Regionalcoach West) an.

Website Schweizer Jugendschachstiftung

Kontakt: Michael Hochstrasser, Präsident

Lesen Sie in der nächsten Folge im Mai einen Artikel über die Nachwuchsaktivitäten des Schachclubs Seebach Zürich.