Vorgetsern hat die dreifache Siegerehrung des Unser Fritz Open stattgefunden und insgesamt gingen somit 28 Preise im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne. Je fünf Hauptpreise gab es im Unser Fritz Open, im Unser Fritz Basic und in der SVR Einzelmeisterschaft, sowie diverse Ratingpreise. Unter all jenen, die bis zum Schluss fleißig applaudierten, wurde wie jedes Jahr ein Kurztrip nach Paris verlost. Im Open gewannen die drei Favoriten Daniel Hausrath, Karl-Heinz Podzielny und Ivan Mancic, die stets nur durch höchstens einen halben Punkt getrennt waren. Als einziger Großmeister in diesem Turnier starte Hausrath als klarer Favorit und behauptete sich zum Schluss. Somit ist er zum dritten Mal in Folge verdienter Meister im Schachverband Ruhrgebiet.

Im Basic, das auf 1700 DWZ Punkte begrenzt war, wurden mit mindestens ebenso viel Inbrunst die Figuren gezogen. Die ersten fünf Bretter belegten Spieler mit über 1600 DWZ, die sich zum Schluss stets nahe beieinander hielten. Nur Marc Kähnert lag stets eine Nasenlänge vorne und gewann souverän mit 6 Punkten das Turnier. Somit gab es keine großen Überraschungen, hoch erfreut waren aber alle darüber, unseren Ehrengast aus Uganda, Phiona Mutesi, mit der silbernen Medaille beglückwünschen zu können. Anlässlich der Siegerehrung war die Presse vertreten um das Siegerinnenlächeln der weit angereisten Schachikone festzuhalten. Die 14 jugendlichen Teilnehmer im Basic, gut ein Viertel also, beweisen, dass ein DWZ-begrenztes Turnierformat gerne genutzt wird, um Erfahrungen zu sammeln und wie beispielsweise in der Ratinggruppe <1100, wo zwei von ihnen gewannen, erste Erfolge zu feiern.

Mit insgesamt 125 Teilnehmern wurde der bisherige Teilnehmerrekord um drei Spieler geknackt. Die Spielbedingungen garantierten jedem Spieler viel Platz und auch die Temperaturen im Spielsaal und der Sporthalle waren trotz sommerlicher Außentemperaturen erträglich. Mit großem Appetit wurde Samstag vom Grill geschlemmt und auch aus unserem bewährten Menu sind die Vorräte aufgebraucht worden. Die Nachbereitungen sind abgeschlossen und die Vorbereitungen für das nächste Turnier im gleichen Format laufen bereits.

Nach der Filmvorführung gestern: Von links: Die Ehefrau des Trainers von Phiona Mutesi, Jenny Leveikina, Phiona Mutesi, der Trainer Robert Kathende und FM Janus Koscielski

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Über Phiona Mutesi berichtete die WAZ in ihrer gestrigen Ausgabe:

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