April 16, 2024

Österreichischer Schulschachkongress 2024 in Linz

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Vom 5. – 7. April veranstalten unsere österreichischen Schulschachfreunde den 3. Schul- und Breitenschachkongress.

Vorträge gibt es sehr gute.

30 Jahre Schulschach in OÖ: Hubert Kammerhuber ist seit 30 Jahren Schulschachreferent in Oberösterreich. In seinem Vortrag erzählt er über seine Zeit als Schulschachreferent und die Entwicklung von Schulschach in Oberösterreich.

Schach und schulische Leistungen: Es werden Studien vorgestellt, die sich mit der Auswirkung des Schachunterrichts auf IQ, Gedächtnisleistung, Konzentrationsvermögen, Aufmerksamkeit, akademische Problemlösekompetenz, Motivation, Sozialverhalten und metakognitive Fähigkeiten beschäftigen.
Schachturniere veranstalten: Ein Schachturnier veranstalten ist leichter gesagt als getan: Wie lost man die SpielerInnen gegeneinander? Was ist ein Schweizer System? Wie kommt man zu Schachmaterialien? Das sind nur einige der Fragen, die man als Organisator hat. Markus Gutenberger wird in seinem Vortrag diese und viele weitere Fragen beantworten und anschließend direkt ein Turnier mit den TeilnehmerInnen durchführen.

Erfolgsprojekt Mädchenschach: Der Schachverein DSG St. Martin/Traun hebt sich durch ausgesprochen erfolgreiche Jugendarbeit hervor und umfasst aktuell rund 30 aktiv Schach spielende Kinder und Jugendliche. Trotz der üblichen Vorliebe von Buben für den Schachsport hat der Verein es geschafft, eine inklusive Umgebung zu schaffen und gezielte Maßnahmen zur Förderung der Mädchen gesetzt. Der Vortrag bietet wertvolle Einblicke für andere Organisationen und Schulen, die Jugendliche im Schachsport fördern wollen.

Nimm dein Popcorn vom Schachbrett! – Unterrichtsstörungen und Disziplinkonflikte: Wirklich störungsfreier Unterricht bleibt ein Ideal. Wie können Lehrende diversen Störungen begegnen und reagieren?

Einblick in die Leitfäden für Schachfunktionäre: Im Vortrag „Einblick in die Leitfäden für Schachfunktionäre“ wird ein Überblick über die Hilfen und Leitfäden gegeben, die Schachfunktionäre in ihrer Tätigkeit unterstützen wie z.B. bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Des Weiteren werden praxisnahe Beispiele präsentiert, um zu veranschaulichen, wie diese Leitfäden angewendet werden können z.B. bei der Erstellung von Berichten für die lokale Zeitung.

Technologieeinsatz im Schachunterricht: Seit der Pandemie ist Schach vermehrt im Internet präsent: Twitch, Youtube, chess.com, chess24 und chessable sind nur ein paar Beispiele. Als Schachlehrer verliert man hier schnell den Überblick. Im Vortrag werden einige dieser Seiten vorgestellt und gezeigt, wie man sie in den Schachunterricht einbauen kann. Außerdem werden einige Methoden präsentiert, wie man SchülerInnen dazu animiert auch zuhause die Onlineangebote zu nutzen.

Mindset im Schachsport: Der Einfluss der Einstellung zum Schach auf den Lernfortschritt der SchülerInnen ist nicht zu unterschätzen. Barry Hymer und Peter Wells zeigen in ihrem Werk „Chess Improvement“ welche Einstellung nützlich sein kann und wie man diese an SchülerInnen weitergeben kann. Im Vortrag werden die wichtigsten Inhalte zusammengefasst und man lernt Tipps und Tricks, die eigene Einstellung und die der SchülerInnen zu verbessern.

Als SchachanfängerIn einen Schulschachkurs starten: Dieser Vortrag soll dazu ermutigen, auch mit geringer eigener Spielstärke einen Schulschachkurs zu starten. Schulschachkurse sind immer ein Gewinn, weil sie jenes Denkvermögen stärken, das in der Schule gefragt ist. Für den/die Lehrenden reicht es aus, eine gute Regelkenntnis zu haben sowie grundlegende taktische Möglichkeiten kennen und anwenden zu können. Die Vortragende berichtet aus eigener Erfahrung und gibt Ratschläge für den Start und fortlaufenden Schachunterricht.

Schach und Sport – im Turnsaal: Wie verbinde ich Bewegung und Schach miteinander? Und wozu überhaupt Bewegung, wenn wir doch sowieso nur am Brett sitzen? Ohne körperliche Fitness sind wir am Brett nicht leistungsfähig.
In diesem Vortrag werden lustige Spiele für Kinder praxisorientiert