Für ihn war der Vergleich UDSSR vs. USA, im Juni 1954, im Hotel Roosevelt in New York, ein Schlüsselerlebnis. Hier sah er zum ersten Mal die großen Helden des Schachspiels Smyslov, Reshevsky, Bronstein, Keres und andere, Teilnehmer des zuvor abgeschlossenen WM-Kandidatenturniers.

Beide Mannschaften stellten jeweils 8 Spieler, die wiederum 4 Partien gegen einen Spieler aus der anderen Mannschaft spielten. Zwar verloren die US-Amerikaner mit 12:20, doch der Erfolg der jungen Spieler Donald Byrne und Larry Evans, die Awerbach mit 3:1 und Taimanow mit 2:5:1,5 bezwangen, beflügelte seinen Ehrgeiz mehr im Schach erreichen zu wollen. Fortan widmete er jede freie Minute dem Schachspiel. Immer öfter musste ihn seine Mutter schon in der Woche spätabends aus dem Schachklub abholen, in dem er gerne bis Mitternacht verweilte.

Im Jahr darauf nahm er erstmalig an der US-Jugendmeisterschaft teil, das Resultat ließ zu diesem Zeitpunkt aber noch zu Wünschen übrig, denn unter 25 Teilnehmern belegte er nur Platz 20. Im Jahr 1956 überzeugte er dann aber im A-Turnier des Manhattan Chess Club mit dem ersten Platz, so dass die Presse ihn als Wunderkind feierte. Dieses Urteil bestätigte er mit dem Gewinn der US-Amerikanischen Jugendmeisterschaft, sowie mit guten Resultaten bei den offenen Meisterschaften der USA und Kanadas, im gleichen Jahr.

Im Herbst des Jahres erhielt er dann zum ersten Mal die Gelegenheit, sich mit den besten Spielern seines Landes, in einem Turnier messen zu dürfen. Nach verhaltenem Beginn, traf er nun auf jenen Spieler, den er zwei Jahre zuvor noch bewundert hatte, dies im Alter von gerade einmal 13,5 Jahren.

Ich wünsche viel Spaß beim Studium der Partie!

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