März 2, 2024

Schach und Schelte im Ruhrpott: Peules Plaudereien aus dem CityCenter

Im Herzen des Ruhrgebiets, hoch über den Dächern von Herne, trifft sich eine bunt gemischte Truppe von Schachspielern im CityCenter. Allen voran steht der charismatische Peule, dessen Plaudereien und Anekdoten das Gartenschachspiel zu einem unterhaltsamen Spektakel machen.

Kalle Hermannek, ein Urgestein der Schachgruppe, fällt besonders auf. Sein Alter spiegelt sich nicht nur in seinem Gesicht, sondern auch in seiner DWZ (Deutsche Wertungszahl) von 1428 wider. Doch Alter und DWZ garantieren nicht zwangsläufig ein geniales Spiel, wie Peule amüsiert feststellt. Kalle wird zum Star der Gruppe, ein lebendes Schachlexikon, das ständig mit historischen Partien und Varianten jongliert.

Früher, so erinnert sich Peule, war Kalle wackelig wie eine Ente. Heute ist er der gefürchtete Spieler, vor dem alle Respekt haben. Selbst Peules Versuche, sich ihm im Gartenschach entgegenzustellen, scheitern kläglich.

Doch der Hochmut kommt vor dem Fall, und Peule nimmt die Herausforderung an. Gemeinsam mit seinem Schachkumpanen Erwin Waschkowski besucht er das Jugendtraining im Verein, um sich fit für das Duell gegen den vermeintlichen Schachprofi zu machen. Die Strategie für Anfänger wird ausführlich besprochen, und Peule schwört sich, den aufgehenden Stern am Herner Schachhimmel zu besiegen.

Während Peule mit einem Augenzwinkern über seine Schachabenteuer berichtet, gewährt er auch Einblick in die skurrilen Persönlichkeiten seiner Schachgruppe. Werner Lakomski, stets für einen Lacher gut, und der mysteriöse Nobbert Schulte, der es faustdick hinter den Ohren hat, sind nur einige der Figuren, die das CityCenter zum Schauplatz einer einzigartigen Schachkomödie machen.

In dieser kleinen Gemeinschaft, wo die Züge auf dem Schachbrett genauso wichtig sind wie die Schelte zwischen den Spielern, wird das Gartenschachspiel zu einem Spiegel des Ruhrgebietslebens – herzlich, humorvoll und mit einer Prise Selbstironie.

Peules Erzählungen aus dem CityCenter sind nicht nur ein Fenster in die Welt des Schachs, sondern auch eine Liebeserklärung an die Menschen und die Atmosphäre im Ruhrgebiet. Hier, hoch über den Dächern von Herne, wird Schach zu mehr als einem Spiel – es wird zu einem generationsübergreifenden, humorvollen Miteinander, das die Liebe zum Schach und die Freude am Leben vereint.

Der Text ist erfunden und aus dem Ruhrpottdialekt übersetzt 🙂