Heiß – heißer – Bad Ischl. Nach einem verregneten Open 2018 wurde das Traditionsturnier in der Kaiserstadt heuer bei strahlendem Sonnenschein ausgetragen. Nicht nur die großen Glasfronten der Trinkhalle, auch die heißen Gefechte auf den 64 Feldern sorgten für schweißgetränkte Kleidung.

Das Team des 1. SK Bad Ischl konnte sich heuer wieder über 215 TeilnehmerInnen aus zehn Nationen freuen, das Turnier lief zur Freude des Schiedsrichterteams Almert, Baumgartner, Flatz und Rockenbauer absolut komplikationslos ab. Die heißen Temperaturen wurden mithilfe von knapp 800 Litern Kaltgetränken am Buffet kompensiert, sodass einem gelungenen Turnier nichts mehr im Wege stand.

Das A-Turnier sah heuer ein Foto-Finish. Gleich neun Spieler kamen mit vier Punkten ins Ziel und so musste – einmal mehr – die Buchholzwertung die Platzierungen festlegen. Emanuel Frank aus Salzburg gewann heuer die „Königsklasse“, mit Edwin Huber und Florian Sandhöfner fanden ebenfalls Stammgäste den Weg aufs Podium. Knappestens am Podium vorbei (ein Viertelpunkt in der Viertwertung) Maximilian Sadilek aus Wien. Lukas Breneis, Thomas Niedermeier, Phillip Pali, Harald Leisenberger und Siegfried Zörnpfenning mussten sich mangels erfolgreicher Gegnerschaft sich mit den Plätzen fünf bis neun zufrieden geben.

Im B-Turnier unter 2000 FIDE-Elo setzte sich heuer Pero Dumancic allein an die Spitze des Feldes. Gernot Neuwirth aus Salzburg erreichte Silber, Vorjahressieger Milos Modric die Bronzemedaille. 58 SpielerInnen waren in dieser Kategorie angetreten.

Unter 1750 nat. Elo waren die TeilnehmerInnen des C-Turniers zu finden. Bemerkenswert hier heuer die große Anzahl an Jugendlichen, was für den Fortbestand des Salzkammergut Opens gute Prognosen zulässt. Paul Lehner-Dittenberger gewann diese Gruppe souverän mit der besten Buchholzwertung aller vier Gruppen. Mit Johann Langbauer erreichte ein weiterer Stammgast den zweiten Platz, Helmut Czvitkovics, nicht weniger oft in Bad Ischl anzutreffen, komplettierte das Podium.

Das D-Turnier unter 1500 nat. Elo war fest in der Hand der Jugendlichen. Bezeichnenderweise konnte die junge Anna Erdösi als einzige Spielerin ihre Gruppe mit fünf Siegen gewinnen. Sie freute sich damit auch über 100 Euro Zusatzpreisgeld. Bravo – und hoffentlich nächstes Jahr gleich wieder! Valeria Ferrara aus Italien musste sich in der Schlusspartie in aussichtsreicher Stellung einem Matt geschlagen geben. Mit der Silbermedaille hat sich der Ausflug in die Kaiserstadt aber hoffentlich doch gelohnt. Der elolose Michael Laffer aus Amstetten holte Bronze in der Hoffnungsträger-Gruppe.

Samstagabend wird traditionellerweise in Bad Ischl geblitzt. Durch die Trennung in Meister- und Hobbygruppe erhält hier jeder Spieler die Möglichkeit, adäquate Gegner zu finden. Im Meisterturnier konnte sich Vladimir Hresc knapp 150 Euro Preisgeld sichern, im Hobbyturnier gelang Patrick Fuchs ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg.

Der 1. SK Bad Ischl bedankt sich für die zahlreichen höchst positiven Rückmeldungen zum heurigen Turnier und freut sich über einen Besuch beim 14. Salzkammergut Schachopen 2020 vom 29.5. bis 1.6.2020 – natürlich wieder in der Trinkhalle Bad Ischl.

Mag. Daniel Lieb – Turnierdirektor

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Alle Fotos Peter Kranzl

 

 

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