Bronze für die DDR

Bei den offenen Mannschaftseuropameisterschaften (Herren und Frauen konnten nominiert werden) dominierten in den Jahren 1957 bis 1992 das Team aus der Sowjetunion bzw. Russland (1992). Seit 1997 wird die Europameisterschaft alle 2 Jahre ausgetragen. Seit diesem Zeitraum finden wir auch andere Mannschaften auf der obersten Stelle des Siegerpodestes, wie z. B. England 1997,  Armenien 1999 oder auch die Niederlande 2001.

Erfreulich aus deutscher Sicht, die Bronzemedaillen der DDR im Jahre 1970, erzielt im  österreichischen Kapfenberg, sowie der BRD in Haifa im Jahre 1989. Der grösste Erfolg aus deutscher Sicht war jedoch der Gewinn der Goldmedaille im Jahre 2011 in Porto Carras.

Wurde die Endrunde bis 1965 mit 6 Mannschaften doppelrundig ausgetragen, so waren es ab 1970 8 Mannschaften, die ein geschlossenes Turnier spielten. 1989 wurde dann auf ein neunrundiges Schweizer System umgestellt, so dass die Qualifikationsrunden ab sofort entfielen. Seit diesem Zeitpunkt liegt die Zahl der teilnehmenden Nationen konstant bei rund 40 Mannschaften. Die Damen spielen seit 1992 ein eigenes Turnier.

Heute sehen wir eine Partie aus dem österreichischen Kapfenberg, wo die ostdeutsche Mannschaft ihren großen internationalen Auftritt hatte. Schach wurde als nicht olympische Sportart in der DDR danach nicht mehr gefördert, was auch für die Nationalmannschaft erhebliche Einschränkungen bedeutete.

In der Finalrunde spielte das DDR-Team mit Wolfgang Uhlmann, Burkhard Malich, Reinhart Fuchs, Artur Hennings, Heinz Liebert, Lothar Zinn, Fritz Baumbach, Lutz Espig, Werner Golz, Lothar Vogt, Manfred Schöneberg und Detlef Neukirch. In der Vorrunde waren auch Wolfgang Pietsch und Günther Möhring mit von der Partie.

Ich wünsche viel Spaß beim Studium der Partie!

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