Juni 21, 2024

GM Vlastimil Hort spielt Simultan in Troisdorf

Ja, ich war ein Fan von ihm, bin ein Fan und werde immer ein Fan von ihm bleiben. Vlastimil Hort ist einfach einzigartig und ein genialer Botschafter des Schachs!

Schach-Großmeister trainiert Jugend des 1. SK Troisdorf

Vlastimil Hort engagiert sich in der Nachwuchsarbeit

Schach-Großmeister Vlastimil Hort spielte am Dienstag, 21. März 2023 in der Europaschule Troisdorf ab 17 Uhr zwei Blind-Simultanpartien. Seine jugendlichen Gegner blieben ganz cool und boten dem Weltstar auf 64 Feldern Paroli. Der seit Jahrzehnten durch Funk, Fernsehen und hervorragende Ergebnisse bei Olympiaden, hochklassigen internationalen und deutschen Wettkämpfen populäre Schach-Großmeister hat sich bereit gefunden, Jugendliche zu trainieren. Beim 1. SK Troisdorf findet er dafür gute Spielbedingungen. Hort wurde durch eine Pressemeldung unter dem Titel „Holt den Opa vom Sofa“ auf den 1. SK Troisdorf und seinen Jugendwart Horst Hardebusch aufmerksam. Beide vereinbarten ein erstes Treffen „Weitere Schach-Opas sind bei uns herzlich willkommen!“ so Hardebusch.        

Colin Ewert (14) und Timo Gersdorf (13) traten gegen Hort an. Dieser spielte ohne Ansicht des Brettes gegen beide Jungs gleichzeitig. „Das ist ein kluger Zug!“ lobte er oder „Erst überlegen, dann ziehen!“ tadelte er einen schlechten Zug. In seiner unnachahmlichen Art gab er den vielen Kiebitzen so manche Anekdote aus seiner jahrzehnte langen Turnierpraxis und seinem Buch „Meine Schachgeschichten“ zum Besten. Der 80jährige zeigte eine erstaunliche Frische und glänzte durch eine bemerkenswerte Konzentrationsleistung! „Colin, ich biete Remis!“ bot er nach zwei Stunden ein Unentschieden an, das Colin strahlend akzeptierte. Bei fast vollem Brett wurde das Spiel mit Timo abgebrochen. An den nächsten Dienstagen wird das Training fortgesetzt. Auskunft zum Jugendtraining gibt Horst Hardebusch per Mail unter jugend@sktroisdorf.de. Viele Infos bietet der Verein auf seiner Webseite www.sktroisdorf.de interessierten Lesern an

Danke an die Fotografin: © Erika Heck