1 Antwort

  1. Raymund Stolze sagt:

    Es ist im vergangenen Jahrzehnt noch niemals der Fall eingetroffen, dass keine deutsche Mannschaft am Mitropa-Cup teilgenommen hat. Noch dazu weil unsere Frauen/Mädchen Titelverteidiger sind. Bei diesem internationalen Wettbewerb – er erlebt in diesem Jahr bei den Damen seine 16. Auflage – hat Deutschland 10 Medaillen geholt (3 Gold, 5 Silber und 1 Bronze), was in der Rangliste Pltz 3 hinter Slowenien und Italien bedeutet.

    Der Termin 27.5. bis 4.6. in Radenci/Slowenien steht im ECU-Wettkampfkalender. Das fast zum gleichen Zeitpunkt (25.5. bis 1.6.) der Deutsche Schachgipfel mit German Masters und der Deutschen Einzelmeisterschaft stattfindet kann kein Grund sein, kein weibliches Team zu entsenden.

    Auch ohne Elisabeth Pähtz, die bei den German Masters aber auch nicht dabei ist, hätte man mit Tatjana Melamed (2351/Nationale Rangliste Platz 3), Zoya Schleining (2343/4), Elena Köpke (2308/7), Iaze Tammert (2272), Jessica Schmidt (2240/14), Jana Schneider (2235/15) einen Kader zur Verfügung gehabt, der durchaus den DSB würdig vertreten hätte. Respekt verdient dagegen die Meldung des Männer-Teams im Opern, das mit dem Quartett Thore Perske (2456/77), Vitali Kunin (2518/36), Raphael Lagunow (2420) und Emil Schmidek (2396) antritt. Von den zehn Mannschaften sind sie auf Setzranglistenplatz 8 – Rang 1 gehört der Schweiz (Elo-Durchschnitt 2523) mit Sebastian Bogner am Spitzenbrett – im Kampf um eine Medaille . Aber ist nicht Teilnahme manchmal wichtiger als Platzierung?

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