Dezember 3, 2022

Das MiBu-Festival: Was ich lieber nicht erzähle, erzähle ich lieber nicht

Michael Buscher, spielstarker Schachfreund und ein treuer Leser dieses Blogs, hat mitgemacht bei einem der vielen wundersamen Tippspiele auf schach-welt.de. Dort wusste er wie immer zu brillieren, und gewann unter anderem – Schokolade? Bundesligatickets? Nein, viel besser – ein Interview hier bei den Veganen Schachkatzen!


Wir sagen Willkommen, MiBu!

Michael ist ein FIDE- und gefühlt sogar ein Internationaler Meister. Wie wir uns selber schon überzeugen konnten, kennt er zahlreiche starke Züge!

Wir freuen uns, dass er unsere nickligen Interview-Fragen in seinem Herzen bewegt hat. Nachdem er kürzlich eine seiner in Adolph-Anderssen-Stil gespielte Partien für uns kommentierte, wird er uns heute im Teil 2 unseres MiBu-Festivals mehr von sich erzählen.


Interview!

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Hi Michael, vielen Dank für das Interview hier mit unserem Blog. Was möchtest Du uns über Dein Leben und Dein Dasein erzählen? Und was lieber nicht?

Ich bin inzwischen 55 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn von noch nicht ganz 18 Jahren. Zu unserem Haushalt in Pulheim – das liegt wenige Kilometer nordwestlich von Köln – gehören außerdem eine Hundedame namens Lucy und einige Zierfische im Aquarium.

Meinen Arbeitstag verbringe ich in Düsseldorf als Leiter der Schadenabteilung (was toller klingt als es ist, die Abteilung ist nicht besonders groß…) eines Versicherungsmaklers. Dadurch ist auch die Verbindung zum Düsseldorfer SK entstanden, dessen erste Mannschaft kürzlich aus dem Oberhaus abgestiegen ist, ich bin dort für DSK II gemeldet, spiele aber vorwiegend für Zuid-Limburg in der „Meesterklasse“, der höchsten Liga in den Niederlanden.


Düsseldorf vereint Natur und Moderne

Abgesehen von Beruf, Familie und Schach wende ich noch Zeit fürs Skatspielen (1.SC Stommeln) und Bücherlesen auf, passives Fernsehen weniger.

Was ich lieber nicht erzähle, erzähle ich lieber nicht – das wäre ja sonst ein Selbstwiderspruch oder (damit ich nebenbei etwas Latein absondern kann, das wirkt immer so gebildet) „venire contra factum proprium“.

Wie bist Du zum Schach gekommen?

Von meinem Opa habe ich die Regeln gelernt, aber der echte Impuls kam von meinem Grundschullehrer: Ich hatte vorher eine Lehrerin, aber die wurde in der zweiten Klasse durch Schachfreund Wolfgang Weiler ersetzt. Der fragte natürlich dann mal rum, wer sich für Schach interessiere. Es bildete sich eine Schach-AG und es stellte sich heraus, dass ich zumindest eine gewisse Begabung für das Spiel hatte.

Mehr von FM Michael Buscher bei den Veganen Buschkatzen von 1899

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