Wer hilft dem Schach-Wunderkind?

5 Antworten

  1. Wer hat denn da Villingen-Schwenningen in die Bild-Unterschrift reingeschrieben? Davon abgesehen, sehe ich jetzt zuerst einmal den Verein des Mädchens am Zug einen Teil der Kosten zu übernehmen. Weiteres Geld könnte vom Sächsischen Schachverband kommen. Einige Schachverbände haben für solche Fälle einen Sozialfonds, der auch in bescheidenem Rahmen mithelfen kann.

    Danach können natürlich gerne Privatspenden hinzukommen, da eine Woche in Willingen (kein V!) durchaus keine billige Angelegenheit ist, da das Mädchen ja eine Begleitperson (den Vater) benötigt. Eventuell müssen mangels anderer Aufsichtspersonen sogar die anderen Geschwister mitkommen.

  2. Ernst Lubin sagt:

    Fraglich sind folgende Passagen dieses Artikels:

    – “Schach-Wunderkind” – Wer Ahnung im Mädchenschach hat, kann sich selbst ein reales Bild des Leistungsvermögens von Yassamin machen.

    – “Er hatte sich im Iran von seiner Frau getrennt. Ihre Familie schlug die Kinder. usw” – Rolle der Mutter?; Asyl?; Entführung?

    – “Die Moradis sind ein Beispiel für gelungene Integration” – Kopftuch?; Sozialleistungen?;

    – “denn sie werden sicherlich unsere Grundwerte annehmen und später selbst entscheiden können, wie sie mit ihren Traditionen umgehen” – Naivität?; Dummheit?

    – „Schach ist gut fürs Denken, da kann man zu Wettkämpfen fahren“ – Hobby Reisen?

    Ich finde, dass dieser Artikel (Spendenaufruf), auch mit dieser politischen Komponente, eine totale Katastrophe ist.

    Bitte lassen Sie diesen Artikel unbedingt online. Danke. Ein Beispiel mehr, was in diesem Land völlig schief läuft.

  3. Holger Hank sagt:

    “Gens Una Sumus” – „Wir sind eine Familie“, so lautet das die Devise im Schachsport. In diesem Sinne freue ich mich, dass Yassamin erfolgreich und gerne Schach spielt. Übrigens ein Beispiel dafür, dass sehr viel in unserem Land sehr gut läuft!

  4. Klaus Bellmann sagt:

    Die Yassamin hat an der deutschen Einzelmeisterschaft Schach in ihrer Altersklasse den Platz 8 von 42 Teilnehmern belegt. Ich finde es großartig, dass das Mädchen an dieser Woche teilnehmen konnte, auch am interessanten, kindgemäßen Freizeitprogramm. Ich bin stolz darauf, dass wir ihr das ermöglicht haben. Dabei ist für mich maßgebend, dass wir einem Kind zu etwas Glück verholfen haben. Warum es hier ist, warum und wie die Erwachsenen entschieden haben, die Kinder werden mitgeschleppt. Sie haben aber Anspruch auf Schulbildung und ein kindgemäßes frohes Leben, das bietet auch der Sport. Begleitet wurde sie von einer Schachtrainerin. Natürlich musste sich Yassamin an die harten Bedingungen (11 Partien in 5 Tagen) erstmal gewöhnen und um jeden Punkt kämpfen. Von “Wunderkind” würde ich nicht sprechen, aber das war eben eine Zeitung.

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