DSAM in Potsdam: Knacken wir den Rekord von Hamburg?

Das neue Jahr naht mit großen Schritten und gleich am ersten Wochenende im Januar wartet ein ganz besonderer Leckerbissen auf die Schachfreundinnen und Schachfreunde in Deutschland. Das dritte Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) findet in Potsdam statt und ist dabei der bisherigen Rekordstadt von der Elbe hinsichtlich Teilnehmerzahlen den Rang abzulaufen. Dabei hat die brandenburgische Landeshauptstadt nur knapp ein Zehntel der Einwohnerzahl Hamburgs. Doch die Aussichten stehen gut, den Hanserekord vom Januar 2018, der bei 516 Teilnehmern steht, zu überbieten. Mit der Millionenmetropole Berlin liegt ein schier unerschöpfliches Reservoir an Schachliebhabern im “Speckgürtel” der einstigen Sommerresidenz vom Preußenkönig Friedrich der Große. Das wunderschön am Templiner See gelegene Kongresshotel bietet unheimlich viel Platz für uns Schachsportler und Sie sollten nicht lange überlegen und sich jetzt noch anmelden!

Oliver Müller

chess24.com/Georgios Souleidis Oliver Müller

Meldungen sind über unsere Turnierseite www.dsam-cup.de möglich, als auch direkt vor Ort am 4. Januar bis 9.30 Uhr im Kongresshotel Potsdam, Am Luftschiffhafen 1 in 14471 Potsdam.

Die Meldeliste ist bereits mit zahlreichen prominenten Namen bestückt, darunter auch vielen Titelträgern. Auf Platz eins der Setzliste ist IM Oliver Müller. Der sehbehinderte Bremer war 2014 in Griechenland Vizeweltmeister des Blindenschachweltverbandes IBCA geworden. Mit ihm werden einige weitere bekannte Blindenschachspieler nach Potsdam kommen. Das sind die beiden DBSB-Kaderspieler CM Frank Schellmann und natürlich auch Lokalmatador Mirko Eichstaedt.

Als Internationaler Meister bleibt Oliver Müller nicht allein. Der mehrfache DDR-Meisterschaftsteilnehmer Ralf Schöne ist ebenso dabei wie die mehrfache DDR-Meisterin WIM Annett Wagner-Michel. Die Frauenbundesligaspielerin hat überraschenderweise nur für die B-Gruppe gemeldet, obwohl sie für die A-Gruppe spielberechtigt wäre. Die umgekehrte Variante nutzt der Präsident des Berliner Schachverbandes, Carsten Schmidt. Auch er konnte zwischen A und B wählen und entschied sich für A.

 

 

 

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