Erklärung zum Wahlkampf um DSB-Präsidentenschaft

24 Antworten

  1. Frage zum “Team”: Bedeutet das, dass die gegenwärtige Ausbildungsreferentin nicht weitermachen will, wenn Herr Krause wiedergewählt wird?

  2. Martin sagt:

    Ein Ausscheiden der Ausbildungsreferentin Olga Birkholz würde ich begrüßen. Begründen möchte ich es mit der Tatsache, dass beim letzten A Trainerseminar mehr Anmeldungen vorlagen als Plätze. Eine Vergabe fand über Olga Birkholz statt und sie selbst hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, einen Platz für sich zu beanspruchen. Bei der Ausübung eines Ehrenamtes sollte man seine eigenen Interessen in den Hintergrund stellen und sein Amt nicht für die eigenen Interessen missbrauchen.

    Martin

    • Walter Rädler sagt:

      Als Organisator wäre es ein Fehler, wenn man nicht vor Ort ist, das wäre in meinen Augen fahrlässig. Aufsperren, Beamer.. soll man anderen Leuten als Organisator anvertrauen, das nenne ich wahres Gottvertrauen. Du betrachtest das Verhalten von Olga Birkholz selbstsüchtig, das ist dein gutes Recht. Let us agree to differ!

  3. Stefan sagt:

    Interessant wäre es die Anzahl der Delegierten je Landesverband zu kennen. Pro 500 Mitgliedern einen Delegierten? Stimmt das? Wenn ich den Bericht über den Kongress auf http://www.schach-nrw.de richtig interpretiere bilden NRW, Baden, Bayern und Niedersachsen eine Opposition zu Herrn Krause. Saarland zählt sicherlich auch nicht zur Krause-Fraktion. Reicht das schon? Es würde zumindest den hysterischen Brief von Herrn Weiner erklären.

  4. Thomas Grunwald sagt:

    Uwe Pfennig schreibt: “Meinerseits ist es der sogenannte offene Brief von Herrn Ossi Weiner, der insbesondere Ralph Chadt-Rausch in unerträglicher Weise diffamiert, der das Fass zum Überlaufen bringt.”

    Was versteht Herr Pfenning unter einer “unerträglichen Diffamierung” ?

    Herr Weiner hat sein Befremden darüber geäußert, dass Herr Chadt-Rausch nach der letzten Wahl schon nach 3 Monaten das Handtuch geworfen hat, und dass er jetzt erneut für das gleiche Amt kandidieren will. Ferner hat Herr Weiner den gravierenden Interessenkonflikt von Herrn Pfenning in Bezug auf seinen Freund Jordan angesprochen, welcher der wünschenswerten Transparenz und Aufklärung dieses Skandals im Wege steht.

    Wenn dies zutrifft, dann ist das meines Erachtens keine “Beleidigung” oder “Diffamierung” sondern eine sachliche Meinungsäußerung. Wenn man für ein wichtiges Amt kandidieren will, dann muss man mit Kritik umgehen können, das gilt für alle Beteiligten.

    • HS sagt:

      Meines Erachtens hat sich Herr Weiner überhaupt nicht öffentlich zu äußern. Man stelle sich vor Joachim Löw würde in eine Präsidiumswahl des DFB eingreifen. Das ist eine klare Verletzung der Loyalitätspflicht. Und das ist ja auch nicht das erste Mal. Entweder hat Herr Krause den Geschäftsführer der DSB-Wirtschaftsdienste nicht im Griff oder Herr Weiner agiert in seinem Auftrag. Beides schlimm.

      • H. Edelwein sagt:

        Das ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Loyalitätspflicht im Ehrenamt? Soll jede ehrenamtliche Mitarbeiterin im DSB sich nicht zu den Präsidiumswahlen äußern dürfen? Dann dürften es die Kandidaten selbst auch nicht.

        • HS sagt:

          Ist aber kein Ehrenamt

          • H. Edelwein sagt:

            Doch, das ist quasi ein Ehrenamt. Im letzten Jahrtausend gab es für den Geschäftsführer Geld, seitdem nicht mehr. Dazu gibt es z. B. ein Interview: https://de.chessbase.com/post/-schach-spielt-in-den-marketingabteilungen-keine-rolle-

          • HS sagt:

            Früher war das so, seit Herr Weiner Geschäftsführer ist, wird bezahlt. Kann Herr Weiner sich ja mal zu äußern!

          • H. Edelwein sagt:

            Ich bin mir recht sicher, gehört zu haben, dass er das ehrenamtlich macht. Trotz allem hinkt der Vergleich, da die Wirtschaftsdienst GmbH kein Teil des Schachbunds ist. Sonst bräuchte man sie gar nicht.

          • HS sagt:

            Gesellschafter der GmbH ist aber der Schachbund, oder? Ich meine mich erinnern zu können, dass die Einstellung von Herrn Weiner auch über schachbund.de bekanntgegeben wurde. Das jetzige Präsidium versucht halt wie bei der Jordan-Diskussion die öffentliche Meinung zu bestimmen. Über Kommentare, offene Briefe, anonyme Benutzer in Foren, Beeinflussung von Moderatoren. All das wäre, abgesehen von der inhaltlichen Diskussion, für mich ein Grund zumindest Herrn krause nicht zu wählen. Ob die Alternative besser ist, weiß man nicht, das gebe ich zu.

          • H. Edelwein sagt:

            Nein, der Schachbund ist auch kein Gesellschafter. Das steht aber auch alles in dem verlinkten Interview mit dem ehemaligen Geschäftsführer André van de Velde. Natürlich arbeiten Schachbund und Wirtschaftsdienst GmbH zusammen. Es sind aber zwei vollkommen unabhängige Konstrukte.

            Bei der Jordan-Diskussion hat sich das Präsidium für meinen Geschmack arg zurück gehalten. Die Diskussion wurde lange Zeit von Jordan-Befürwortern bestimmt. Das was Sie schreiben, entspricht nicht der Realität.

            Abgesehen davon kann ich Ihnen auch nicht sagen, welcher der beiden Kandidaten besser ist – ich hoffe noch auf einen besseren dritten Anwärter.

          • HS sagt:

            Das von Ihnen zitierte Interview ist wohl zu alt, ich empfehle die Mitteilung von Herrn Krause vom 8.12.17 auf schachbund.de! Zurückhaltung sieht aber anders aus! Ich empfehle die Lektüre von schachfeld.de. Auch dort ist Herr Weiner anonym unterwegs! Den letzten Absatz kann ich zustimmen. Ich befürchte aber, dass man das kleinere Übel wählen muss.

  5. Chaos Walter sagt:

    Hallo HS

    hinter dem Benutzer Grunwald steckt niemand anderes als Herr Weiner. Lesen Sie sich einfach die ganzen Beiträge des Benutzers Grunwald im Schachfeldforum durch und Ihnen geht ein Licht auf.

  6. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinchen schmeißen. Nicht, dass es irgendwie wichtig wäre, aber vielleicht sollte das Publikum gerne auch mal wissen, der denn HS ist??

    Von wegen die bösen anderen anonymen …

    • HS sagt:

      Ich schreibe sonst immer mit Klarnamen. Bei Herrn Weiner verkneife ich mir das, Anwaltsbriefe oder ähnliches brauche ich nicht. Dafür ist mir das Thema als neutraler Beobachter nicht wichtig genug. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass Herr Weiner in seiner Funktion zur Neutralität verpflichtet ist.

      • Ossi Weiner sagt:

        Logisch – wieso sollte ein „neutraler Beobachter“ seinen Klarnamen benutzen, um einen ihm unliebsamen Präsidenten anzuschwärzen?

        • HS sagt:

          Meine Kritik richtete sich gegen Ihr Verhalten, nicht gegen das des Präsidenten. Ihr Verhalten fällt nur auf den Präsidenten zurück. Es steht Ihnen als hauptamtlichen Mitarbeiter nicht zu Verbandsorgane in der Öffentlichkeit anzugreifen. Da müssen Sie sich zurücknehmen. Wie steht denn der Präsident zu Ihrem Verhalten? Unterstützt er Sie oder duldet Ihr Auftreten? Oder steht er Ihrem Treiben kritisch gegenüber?

  7. Ich kann nicht “Unerträgliches” darin erblicken, wenn sich ein Ossi Weiner auch einmal in der Öffentlichkeit äußert. Das gerne auch im Schach-Ticker, er hat ja keine andere Plattform. Im Gegenteil finde ich es unangemessen, wenn man die Gegenrede als “Rüffel” bezeichnet.

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