Juli 3, 2022

Anna Zozulja gewinnt das Schnellschachturnier „Berliner Bär“

Während des Grand Prixs der FIDE gab es zwei begleitende Veranstaltungen. Direkt am Turnierareal, dem „World Chess Club Berlin“, hatte GM Sebastian Siebrecht für mehrere Tage seine Bretter für die „Faszination Schach“ aufgebaut. Rund vier Kilometer weiter südlich präsentierten der Weltschachverband FIDE, der Deutsche Schachbund und der Berliner Schachverband anlässlich des „FIDE-Frauenschachjahres“ ein Schnellschachturnier für Frauen. Das üppige Preisgeld von insgesamt 2500 Euro lockte auch einige Titelträgerinnen an. Die an eins gesetzte Elisabeth Pähtz galt als Favoritin, doch das Rennen machte eine andere. Die gebürtige Ukrainerin IM Anna Zozulja gab nur zwei Remis ab und besiegte Pähtz in der 5. Runde. Pähtz sicherte sich Platz zwei vor WGM Tatjana Melamed und FM Lara Schulze. Überraschend Platz fünf und damit das letzte Preisgeld, erreichte die titellose Helen Raab vom gastgebenden Schach-Club Kreuzberg.

Zozulja, die seit 2007 mit ihrem Mann Wadim Malachatko für den belgischen Verband spielt, ist in Deutschland keine Unbekannte. Von 2005 bis 2008 gewann sie viermal hintereinander mit ihrem Mann die Deutsche Familienmeisterschaft. Ein bis heute unerreichter Rekord.

Nachfolgend ein Gruppenfoto mit Schiedsrichterin und SCK-Vorsitzender Brigitte Große-Honebrink (4.v.r.) sowie Turnierleiter Bernhard Riess (1.v.r.):

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