Mai 19, 2022

Keine Russen in Berlin?

DSB-Präsident Ullrich Krause hat jetzt die FIDE aufgefordert, russische und weißrussische Schachspieler von allen Wettkämpfen auszuschließen. Mit dieser Forderung reagiert Krause auf die FIDE-Erklärung vom Sonntag, die „wichtige Schritte“ enthalte, aber „nur ein Anfang“ sein könne. Die FIDE lässt nach jetzigem Stand Russen und Weißrussen weiterhin spielen, aber unter neutraler Flagge.

Ullrich Krause zur FIDE-Entscheidung. | via Schachbund

Unmittelbar betrifft Krauses Forderung die dritte Etappe des Grand Prix, die am 21. März in Berlin beginnen soll – mit fünf Russen im Feld. Der Deutsche Schachbund und der Berliner Schachverband sind Gastgeber dieser finalen Etappe des WM-Zyklus’ vor dem Kandidatenturnier 2022. Schon vor Krause hatte Berlins Schachpräsident Paul Meyer-Dunker die FIDE aufgerufen, die Russen im Berliner Feld zu ersetzen. „Das hätte schon beim Belgrader Grand Prix passieren sollen“, sagt Meyer-Dunker.

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